Matrikel bis zum Jahre 1676 besitzen, aus einander, oder wich die Schreibweise des Namens in denPromotionslisten von der der Matrikel ab, so habe ich die am häufigsten vorkommende Namensformoder auch die in den mit größerer Sorgfalt geführten Listen der Promovirten gebrauchte Schreib-weise vorangestellt und die anderen in runden Klammern folgen lassen. Daß die dabei an erste Stellegesetzte Namensform die gebräuchlichste gewesen sei, habe ich damit nicht sagen wollen.
Wo ich irgend einen Anhalt hatte, eine Verwandtschaft anzunehmen, habe ich mich bemüht,die Angehörigen einer Familie unter einem Familiennamen, auch wenn dieser bei den einzelnen inverschiedener Schreibweise auftrat, zusammenzustellen, doch habe ich, sobald die Ortsangabe anderslautete, oder auch zumal wenn derselbe Heimathsort angegeben, dieser aber eine größere Einwohner-zahl hatte, auf den Versuch einer Identifizierung der Familie verzichten zu sollen geglaubt. Es istdaher nicht ausgeschlossen, daß die Mitglieder einer und derselben Familie, die an verschiedenen Ortenoder auch nur an einem größeren Orte ansässig waren, trotz eines ähnlichen Namens unter verschiedenenNamensformen aufgeführt werden. Kommt derselbe Familienname bei bürgerlichen und adeligenGeschlechtern vor, so geht das bürgerliche Geschlecht dem adeligen gleichen Namens voraus. Handeltes sich um dieselbe Familie, von der ein Zweig geadelt worden ist, so ist doch eine Scheidung nachdem Geburtsstande vofgenommen worden. Die Grafen von Hohenthal z. B. sind von den Freiherrengleichen Namens, diese wieder von den Hohmanns, ihren Vorfahren, getrennt worden.
Die Träger desselben Familiennamens werden alphabetisch nach ihrem Vornamen angeführt.Die Form des Vornamens in der Matrikel gab dabei die Entscheidung. Ohne Rücksicht auf dieBedeutung ist Theophilus von Gottlieb, Gulielmus von Wilhelm getrennt worden. Bei gleichem Vor-namen entschied über die Reihenfolge der Ortsname, und wenn die Eintragungen bis auf den Orts-namen übereinstimmten, erfolgte die Anordnung chronologisch nach der Zeit der ersten Eintragung.Die Vornamen, zumal die am häufigsten vorkommenden, habe ich abgekürzt, aber nur so weit, daßder Leser sie ohne Mühe zu erkennen vermag. Ueber die stärksten Abkürzungen gibt die zweiteTabelle am Schlüsse der Einleitung Aufschluß. Auch die Ortsangaben habe ich, um an Raum zu sparen,thunlichst verkürzt, indem ich die adjectivischen Endungen ,,-ensis“, ,,-iensis“, ,,-anus“ und ,,-ianus“hinwegließ. Da wo das Register eine stärkere Abkürzung aufweist, die nicht verständlich ist, fandsie sich schon in der Handschrift und vermochte ich nicht sie zu ergänzen. Fehlte die Ortsangabe inder Matrikel, konnte sie aber aus den Promotionslisten ergänzt werden, so habe ich sie in rundeKlammern gesetzt. Fanden sich zu derselben Person verschiedene ITeimathsangaben, so ist eine vonbeiden ebenfalls in runder Klammer hinzugefügt worden. Für alle Zusätze, die ich selbst gemachthabe, ist eckige Klammer verwandt worden.
Die Angaben der Matrikel über die Höhe der Gebührenzahlung oder über deren Erlaß,über Nachzahlungen und nachträgliche Vereidigung, denVermerk, ob der in die Matrikel EingetrageneIniuratus oder Non Iuratus oder Depositus war, habe ich genau wiederholt, dagegen den Vermerk,daß der Inscribirte als Iuratus eingetragen worden war, weggelassen. Jeder, hei dessen Eintragungüber die Vereidigung nichts bemerkt ist, ist daher als Iuratus anzusehen.
Um das Auffinden einer im Personenregister genannten Person dem Forscher zu erleichtern,der um die Richtigkeit des Namens nachzuprüfen, die Handschrift seihst einsehen will, habe ichzu jedem Namen die Nummer hinzugefügt, die dem Inscribirten in seiner Nation, ohne Rücksicht