XXXXIV
darauf Magister aufgefiilirt, die der Zeit nach sehr wohl in diesen Semestern zu Baccalarienpromovirt worden sein können, doch ist es auch möglich, daß sie mit dem Magisterium zugleichdas Ikccalariat erwarben, denn nicht immer sind die Personen, die zu beiden Würden durch denselbenAct promovirt wurden, hervorgehoben worden. Ich habe in der Liste der Promotionen überalldort, wo ich annehmen durfte, daß die Decane ein Einträgen der Promotion unterlassen haben, einFragezeichen eingesetzt. Da die Eintragungen immer erst ein halbes Jahr oder noch länger nachder Amtszeit stattfanden, so konnte leicht, wenn der Nachfolger nicht drängte, die Einzeichnungganz unterlassen werden.
4. Uebersicht über die Zahl der Promotionen. Die Vertheilung der Promotionenauf die einzelnen Jahre ist aus der Tabelle II am Schlüsse der Einleitung zu ersehen. NachJahrfünften berechnet, stellt sich die Zahl der vollzogenen Promotionen folgendermaßen dar:
Im Jahres-
Im Jahres-
Bacc.
durchschnitt
Mag.
durchschnitt
W. 1634
— S. 1639
112
22,4
88
15,6
W. 1639-
—S. 1644
81
16,2
74
14,8
W. 1644
— S. 1649
79
15,8
70
14,0
W. 1649
— S. 1654
134
26,8
99
19,8
W. 1654
— S. 1659
74
14,8
81
16,2
W. 1659
— S. 1664
116
23,2
138
27,6
AV. 1664-
-S. 1669
88
17,6
118
23,6
W. 1669
— S. 1674
83
16,6
83
16,6
AV. 1674-
—S. 1679
71
14,2
96
19,2
W. 1679-
— S. 1684
98
19,6
113
22,6
AV. 1684
— S. 1689
122
24,4
163
23,6
AV. 1689-
— S. 1694
108
21,6
162
23,4
AV. 1694
— S. 1699
163
32,6
163
23,6
AV. 1699-
-S. 1704
157
31,4
195
39,0
AV. 1704-
-S. 1709
142
28,4
171
34,2
Die Zahl der Baccalariatsprüfungen fällt zunächst in den drei Jahrfünften vom W. 1634— S. 1649 in Folge des Krieges andauernd, steigt aber wieder im Jahrfünft W. 1649—S. 1654 sehrerheblich. Alsdann folgt ein, von einzelnen Schwankungen unterbrochener Rückgang, bis seitW. 1684 von neuem eine Zunahme sich bemerkbar macht. In dem Jahrfünft von W. 1694—S. 1699erreicht sie den Höhepunkt mit einem Jahresdurchschnitt von 32,6 Baccalariatspromotionen. DieZahl der Magister zeigt auch anfangs in Folge der Kriegswirren ein dauerndes Sinken, steigt dannvon W. 1649 an, mit einer Unterbrechung im Jahrfünft W. 1659 — S. 1664, zu einem Jahresdurch-schnitt von 27,6, um dann wieder zu fallen. In dem Jahrfünft vom W. 1699 —1704 erreicht sieden Höhepunkt mit einem Jahresdurchschnitt von 195 Magisterpromotionen.
Vergleicht man die Zahl der vollzogenen Promotionen mit den Inscriptionsziffern, so bemerktman, daß sie sich nach Höhe und Tiefe nicht entsprechen. Die Maxima der Inscriptionsziffernder Iurati liegen in den Jahrfünften W. 1674—1679 und W. 1689 —1694, die Minima in denJahrfünften W. 1639 — S. 1644 und W. 1679 —1684, die Maxima der Promotionsziffern in denJahrfünften W. 1654 —S. 1659, W. 1664—1669, W. 1684—S. 1689 und W. 1694—S. 1699,W. 1699 — S. 1704, die Minima in den Jahrfünften W. 1644 — S. 1649, W. 1659 — S. 1664 undW. 1674—S. 1679.
Hinsichtlich des Verhältnisses der Zahlen der Promovirten zu der der Iurati ist zu bemerken,daß die Zahl derer, die einen academischen Grad erworben haben, in dem hier behandelten Zeit-raum zurückgegangen ist. Den 4345 Iurati, die in den 25 Jahren von W. 1634 — S. 1659 inscribirt