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goldnem, von blauen und rosa Ornamenten umgebenem Rahmen das Brustbild des Rectors, leichtnach links gewandt, in schwarzem Gewand, um den Iials einen weißen Kragen. Das Gesicht istumgeben von lang herabfallendem, in der Mitte gescheiteltem Haar und zeichnet sich aus durch starkeAugenbrauen, dünnen Schnurrbart und eine auffallend dicke Nase. Zu dem mittleren Theil gehörennoch die Postamente der Säulen, in welche Bilder eingelassen worden sind. Unter Salomo sehen wireinen Löwen, unter Cyrus einen Bären, der im Grünen liegt. Unter dem leeren Mittelfeld befindetsich ein anderes Bild, eine hoch gethürmte Stadt mit grünem Vordergrund, darüber: „Nürnberg“.Leicht erkennbar ist die Stadt an der Burg, den Kirchen und den runden Festungsthürmen. Nebenden Füßen des Salomo und des Cyrus hat noch die Jahreszahl 1654, in zwei Theile getheilt, Platzgefunden. Der untere Theil des Epitaphs weist in blauem Rahmen, auf hellviolettem, von einemgoldnen Rand umgebenem Grund das Wappen des Rectors auf. Es zeigt auf goldnem Schild einenaufrecht stehenden, nach rechts gewandten schwarzen Bären, der in den Pranken einen grünen Baumhält. Auf dem Helm die Schildfigur. Die Wappendecken schwarz und gold. Die Form der Ein-tragungen wie in B8 a .
W. 1654 Rector Johannes Preibisius. In B8 a die Ueberschrift kalligraphisch in hell-violettem Barockrahmen, die ganze Seite füllend. Die Eintragungen innerhalb jeder Nation inIurati und Iniurati, in jeder Gruppe alphabetisch nach dem Vornamen geordnet. InB8 b wird dieUeberschrift auf den oberen und unteren Theil der Seite beschränkt. In der Mitte befindet sichin einem ovalen, goldnen Barockrahmen das Brustbild des Rectors, leicht nach links gewandt,angethan mit einem schwarzen, mit vielen Knöpfen geschlossenen Gewand, die Hände in weißen,gefältelten Manschetten. Reiches, braunes Haar fällt bis auf den weißen Halskragen herab, um denMund spärlicher Schnurr- und Kinnbart. Die linke Hand ist zur Höhe der Brust erhoben, die rechte,etwas tiefer gehalten, umfaßt die braunen Handschuhe. Unten am Bild in einem Goldrahmenauf blauem Grunde das Wappen des Rectors. Auf weiß und schwarz getheiltem Schild aufrecht nachrechts schreitender, rothgezüngter, doppeltgeschwänzter goldner Löwe. Auf dem gekrönten Helmdie Schildfigur, wachsend, zwischen offenem schwarzen Flug. Die Wappendecken schwarz und weiß.Die Form der Eintragungen wie in B8 a .
S. 1655 Rector Johannes Michaelis. In beiden Handschriften keine Semesterüberschrift.Innerhalb der einzelnen Nationen zwei Gruppen unter den Ueberschriften „Iurarunt“ und „Noniurarunt“. Nur die Saxones iurati sind alphabetisch nach dem Vornamen, die andern Gruppenchronologisch geordnet.
W. 1655 Rector Christian Lange. In B8 a keine Semesterüberschrift. Die Eintragungensind unvollständig. Es fehlen die Poloni und Saxones. Die Eintheilung innerhalb jeder Nation in „Noniurarunt “ und „Iurarunt“. Die Anordnung der Eintragungen in jeder dieser Gruppen chronologisch.In B8 b eine ganze Seite füllend, umgeben von einem breiten, ovalen barocken Goldrahmen, das Brust-bild des Rectors. Der Kopf ist ein wenig nach links gewandt. Das in der Mitte gescheitelte, gelockteHaar fällt bis auf den Kragen herab, spärlicher Schnurrbart. Das Haupt ist mit einem schwarzenKäppchen bedeckt. Der Anzug schwai’z, breiter weißer Halskragen und weiße Manschetten. Ueberdie linke Schulter ist ein schwarzer Mantel geschlagen. Die aus dem Mantel hervorgestreckte linkeHand hält ein Paar Handschuhe, die zur Höhe der Brust erhobene rechte ein goldnes Medaillon.Unten an dem Bild, goldumrahmt auf schwarzem Grund, in goldner Antiqua Kapitale die kurzeSemesterüberschrift. Die Form der Eintragungen wie in B 8 a .
S. 1656 Rector Georg Tobias Schwendendörffer. In den beiden Handschriften gleich.Die Form der Eintragungen ganz die frühere. In den Nationen folgen ohne Unterschied, ob sie ver-eidigt sind oder nicht, die Inmiatrikulirten in chronologischer Ordnung. Die Iurati sind durch einhinzugefügtes „iuravit“ kenntlich gemacht.