Im Purpurschleicr, stralenunlkrbnet, schwebtder großen Isis ewige Lichtgestalt,
an Einer Brust die Menschen saugend,
saugend das Lamm und des Halmes Adern.
Ausstreckt der Nil, fruchtschwerem Gezweige gleich,die grünen Arme segnend, ob Psammetichmit weisem Stab, ob mit des Säbelsblindem Gesetz der Mamluk gebiete.
Die Blütenwelt der zärtlichen Sappho tbnt,ein schöner Mythos, zarter Empfindung zu,und nur Mnemosmrens Krystalle
spiegeln den großen Hellenen Heros.
Doch füllt sich ChioS Traube wie damals, dochwie damals sich der lesbischen Jungfrau Brust;doch würde Paros Fels in Gottern
athmen, entsteint in der Kunst Umarmung.
Uin naktes Leben rang mit dem ehernenBedürfniß, heimatfremde, der Wüste Sohn,vom Thier umheult, ihm ebenbürtig,
wogenumbraust, in des Sturmes Aufruhr.
Da nahte, warm anhauchend, die Göttin, ihnmit Blütenstaub sinnvoller Empfindungenbewehend, ihm ein edles Saatkorn
tief in die Stirn, den Gedanken, senkend.