einen F r e u n d.
emel »807.
Den goldncn Traum sehnsüchtiger Jünglingeweissagt dein Mund, platonischen Balsams reich,uns tief der Elcusine Schweigen
deutend am heilenden Quell der Zukunft.
Jetzt, da in blitzdurchspalteter Mitternachtein ehern Schicksal über des Erdballs Schuttauf Sichclwagen fährt, der Volker
zitterndes Binsengeschlecht zerschneidend:
Jetzt, da ein flammend Zeichen, wie an der Wand -)Belsazers einst, in Westen profetisch zürnt,sich in Europcns edcln Leichnam
schwelgend ein gieriger Geier einflcischt:
Jetzt, Freund, verwalte freudig sein heilig Amtder Wahrheit Priester, fülle wie Socratesden eignen Giftkclch ruhig leerend,
silberne Schalen mit süßer Goldfrucht.
Mit Blut bespricht, in Wolken von Pulvcrdampf,auf todtcn Lavakohlen, die ein Soldataus seinem Maulwurfkratcr ausspie,
thront die vergängliche Weltgeschichte.