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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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einen F r e u n d.

emel »807.

Den goldncn Traum sehnsüchtiger Jünglingeweissagt dein Mund, platonischen Balsams reich,uns tief der Elcusine Schweigen

deutend am heilenden Quell der Zukunft.

Jetzt, da in blitzdurchspalteter Mitternachtein ehern Schicksal über des Erdballs Schuttauf Sichclwagen fährt, der Volker

zitterndes Binsengeschlecht zerschneidend:

Jetzt, da ein flammend Zeichen, wie an der Wand -)Belsazers einst, in Westen profetisch zürnt,sich in Europcns edcln Leichnam

schwelgend ein gieriger Geier einflcischt:

Jetzt, Freund, verwalte freudig sein heilig Amtder Wahrheit Priester, fülle wie Socratesden eignen Giftkclch ruhig leerend,

silberne Schalen mit süßer Goldfrucht.

Mit Blut bespricht, in Wolken von Pulvcrdampf,auf todtcn Lavakohlen, die ein Soldataus seinem Maulwurfkratcr ausspie,

thront die vergängliche Weltgeschichte.