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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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Es ist kein Wahnsinn, welcher die blutigeJahrzahl deS Elends, gleich babylonischerGefangenschaft, in unsre Fasten

schreibt, und dein Scheitel des Enkels einglüht?

Das Rad des Schicksals rollet, Darias Thronzerschmetternd hier, tarpcjischc Felsen dort?

Die Saaten Friedrichs heut zerstörend,

morgen des Korsen verschlingend BeinhauS?

Dein Traum betrügt, verblendeter Pöbel! O!des Knaben Hand, bewehrt mit Alcidcs Kraft,zermalmt des Rades ungeheure

Speichen, den Kampf in der Wieg' entscheidend.

Des freien Sinns lebendiges Aug', es herrscht!der Welten-Ordnung todtcö Gesetz gehorcht!

Der Mut, gleich Moses Stab, zerspaltetFelsen, und Segen entströmt den Adern.

Wir beugten uns, kampfrichtende Göttin, dir?die mit des Leichtsinns Lächeln verschwenderischihr buntes Füllhorn, Staub zu Demant

adelnd, zur Größe den Frevel, ausgießt?

Jahrtausend traurt dein lachendes Antium! 2)Wem folgtest du aus Trümmern des Kapitolö?Von Chlodowichs berühmter Jinnc

stürzt der Germane dein lügend Vildniß.