VI.
Nach dem Frieden von Tilsit.
Bei der Abreift des Herrn Ministers Frcyherrn von Hardenbergvon Memel, -«07.
Die auf Tyrtaus Lippe des HochgesangsAromc goß, beherzte Calliopc,
berühr' auch mich mit deiner Flügel
heiligen Schauern zum letztenmal noch.
Zum letztenmal? unmännliche Wehmut, fleuch!empor' 0 Zorn, aufbrausend, der Saiten Glut,daß ihres Klangs geweihte Lohe
schlag' an die Felsengesims' Arosa's, ')
Bis wo der Newa Npmfc, von Reif umhüllt,den letzten Hauch germanischer Sprache trinkt,und Waffenthat crjauchz' um Hdchstats
Gräber, crjauchz' um die Male Winfelds.
In todtcr Schrift nur wohnet die Romerkraft,die am Altar der Rache das Brutus-Beildes Vaterlandes auf der Sbhne
schuldige Nakken gerecht hinabzürnt?
Der schweren Zeit Hohlspiegel entstellt uns so?
Also mit Blitzen wafnct die ewigeNotwendigkeit die Wasserwolke,
die aus dem Sumpfe der Greuel aufstieg? H