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Kriegs-Gesänge aus den Jahren 1806 - 1813
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Was frevelnd anhub, cnd' es denn frevelnd! Auf!Nachkommen Hermanns! auf, zu den Waffen! dumpferbrause Sturmgcläut, verkündendfeiger Segeste bestraften Abfall!

Wenn dann, der Flamme Kraft im gezückten Schwert,der Flamme Glut im herrschenden Hochgemut,der Flamme Licht auf klarer Stirn, dannblutige Steig' uns ein Held hinanführt,

ein Held, wie Hermann, nie in ein Joch gebeugt,der Hohenstaufen Einer, des Welfenstammö,der Blüten Habsburgs, Hohcnzollerns

(zählt ihr die Schimmer des Sonnengürtels?)

Wenn dann der Krieg, ein heiliges Feuer, hochdie Funken ausfprüht, leuchtende Feldherrn dann,Sikkingen, Frondsbcrg, Pappenhcimc,

schäumendes Rosses den kühnen Seidlitz:

Dann, wenn die Schlacht ihr purpurn Panier erhebt,des goldnen Tags siegtrunkner Aurora gleich,der Nachtgeburtcn blasse Schaaren

tief in den Hades, die Schatten, schleudernd:

Wenn Bonaparte seines Verhängnissesgerechtem Fluch erliegt, und dem teutschen Schwert,und seiner Stirn gottlästernd Blendwerk

stürzt, wie des Frevels vermeßner Thurmbau: