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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
Seite
189
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Schwierigkeiten und Unmöglichkeiten, die auf diesen? Msge für uns lagen. Ich, wiegesagt, vertraute seiner großen Idee leider blindlings. Klein sollte begonnen werden.In Mörs lagen die alten Fabrikgebäude brach, mein Vater sollte sie ii? Ttand setzen(Dampfmaschine, wenn auch veraltet, war vorbanden) und uns billig vermieten, Tsgeschab, und in? Kerbst siedelte ich nach Mörs über. Die Ivollweberei ?var eine >?eueInd??striesfür Akörs; es gab also keine geschulte?? Arbeitskräste, uud die vochaudsnen?vare>? nicht einmal besonders billig; der Ort selbst, voi? der unentbehrlichen Külfs-industrie (Färberei, stlppretur) ii? Gera weit abgelegen, die Ketriebseinrichtungen????-bequem, unvollkon?u?e>?, ?»?vorteilhaft, die beiderseitige?? Kapitalien bescheide??, die so??ot?vendige Vorkenntnis der 2l??forder?»?gei?, die der deutsche Markt stellte, nicht vor-banden! Schäfer blieb in KotK, ??ud alle stlrbeit ??nd Verantwortung lastete aus »?irallei??. Jede Trfahrung »?utzte teuer bezahlt werden, und das erste Jahr erforderteOpfer. Das Unternehmen war in der Anlage vollkommen verfehlt, und ein verhängmswar es, daß ich nun glaubte, mit meiner Jugend und meiner Schaffenskraft die ver-hältnisse meistern zu können, Tii? stiller Teilhaber, wie Schäfer, konnte mir nichtfrommen. Ich assortierte mich mit Groß aus Tiberfeld, und Tchäfer trat zurück. Großzog nach Mörs, und zwanzig Jahre Habs?? wir nun mit vereinten Kräfte?? wahrhaftgerungen, die Fabrik rentabel zu machen. Die Fabrikation wurde geändert, so daß wirunsere Kilfsindustrie nunmehr in Aachen hatte??; erhebliche Vergrößerungen fanden statt,wir erreichte?? einen Umsatz von 900000 Mark. Der Schwerpunkt des Geschäfts verschobsich ganz nach Aachen; Groß verlegte seine?? Ivohnsitz nebst Kontor dorthin; aber allesdies konnte die Grundfehler der Anlage nicht aufwiegen. Ts gelang uns nicht, dieKredite, welche die Trweiterungeu beansprucht hatte??, zurückzuzahlen. Das Jahr ^899brachte einen unerhörten geschäftliche?? Niedergang, bei den? die deutsche Ustollbraiicheallein zirka 200 Millionen Mark einbüßte. Togar unser altehrwürdiges Bankhausvon Keckerath-cheilmann ii? Trefeld sah sich plötzlich und unerwartetet genötigt, seineZahlungen einzustellen. Da wurden auch wir iu das verderbe?? hineingezogen. DieJabrik mußte Lserbst tsstU liquidiert werde??, und wir verlöre?? unser ganzes chab undGut. In? Frühjahr OM war ich auch mit den Meinigen nach Aachen übergesiedelt.In? Kerbst desselben Jahres gaben wir unsere?? Kaushalt auf, besuchten meine Tchwesterii? London, und im Januar t9L>2 begann ich eine neue Tätigkeit als Vertreter vonTertilfabriken ii? Kerlin.

Ich Habs nun nachzuholen, daß ich mich t88st mit bsedwig ^angermann ver-heiratete. Zwei Mädchen wurden uns geboren. Das älteste, tulli, starb in? Alter vonachtzehn Monaten. Das andere ist unsere heute erwachsene Tochter Tlse. Tie hat dasKchröriii.Tramei? gemacht, übt ihre?? Kerns mit sehr viel Ireude und Geschick, wie ichmir sage?? lasse, und wohnt bei ihre?? Titern.