Eo fing das Lied an, mit dein er bei seinen? Eintritt in das irdische Daseinvan Kastor Roß begrüßt wurde, indem derselbe ein „freundliches kDillkaniNieu seinemkleinen freunde Julius kDintgeus an seinem ersten Ehrentage nebst einer Titel-Dignette,verfasset van seinein großen freunde Roß" übersandte.
Die Dignette stellt in scherzhafter IDeise den Ehreusprung bei der Taufe dar:Dar den? ans der Erde liegenden kDickelkinde steht ein kllann mit hochgestreckten chändeuund Armen und zu Rerge stehenden binaren.
Endlich wurde als zweiter Eohu cheinrich 2ldolf am 20. Dezember f809in Akörs geboren.
Diese vier Rinder wuchsen zur frende der Eltern heran. Der Dater soll einstrenger Erzieher gewesen sein (wir finden in den Briefen gelegentlich auch wähl eineBestätigung dafür; z. R. an? Geburtstage van Dannchen k8t? schreibt ihr die Alutter:cheinrich und Julius haben sich die heutige Geburtstagsfreude durch Ungehorsamverdorben); aber aus den Rriefen ersieht mau auch, das; er sie mit innigster '«kiebeumfaßte, und daß er nur durch die Eorge für ihr Glück geleitet wurde.
Ernstlich beunruhigte ihn der Gedanke, daß die Ukädchen durch schlechte Lektüre,die sich überall aufdränge, verdorben werden kannten. Eeine Eorge vertraute er freundRoß an. Der hielt sie für übertrieben und antwortete ihn? schalkhaft. Aber da ersah, daß kDintgens die Eache ernst nehme, schrieb er ihn? in cherametern in DossischemTone ausführlich, indem er darauf hinwies, daß er in dem großen Rauswesen für2 Töchter hinreichend Beschäftigung habe; dazu richtig angeleitet, würden sie nachschlechter Lektüre nicht mehr verlangen.
Übrigens mußte friß kDintgens die Erziehung vielfach der Akutter überlassen, dadas Geschäft ihn oft von chaus trieb. Anch fluchte er regelmäßig fast alle Jahre ein Radauf. Eein Gesundheitszustand war zwar im allgemeinen günstiger geworden, so daßdie früheren Resorgnisse ganz schwinden kannten; aber er litt nun häufiger au Rheu-matismus. fn den ersten fahren besuchte er deshalb den Echwelmer Rrunnen, denseine Gattin van fugend aus kannte und liebte, weil dort Tallenbusch Arzt war undseine freunde nnd freundinnen da zusammenkamen; aber später zog er Aachen vor,dessen Ouellen er, wie es scheint, kennen gelernt hatte, da er als Geschworener dort-hin mußte. Abgesehen von dieser erzwungenen Beteiligung an? öffentlichen Leben hater anch als Stadtverordneter dem allgemeinen kDohl seine Zeit gewidmet; aber alsunruhigere Röpfe in? Stadtrat sich geltend machten, zog er sich scheu zurück, uudseitdem gingen seine Tage stille dahin.
Ostern tchsö wurde die älteste Tochter chauncheu uach Neuwied in Pensiongebracht, drei fahre blieb sie dort. ^822 (oder 2ö) heiratete sie. fhr Gatte wurdeder bekannte erste Echillerbiograph R. choffmeister, der damals Rektor in kRörs war.