Aiinisterinm die Leitung der Provinzialftnode auf, und als diese iu Duisburg .-zu-sammentrat, wurde er einstimmig zu ihrem Präses erwählt. f826 wurde er als Ab-geordneter des Bauernstandes iu den Provinziallandtag entsandt, als dessen General-sekretär er fungierte.
Um seine (Teilnahme an den Alinisterialberatnngsn über die beabsichtigte rheinischeRirchenordnnng zu gewinnen, wurde er f826 als Gberkonsistorialrat und Probstnach Verlin berufen; aber Roh konnte sich nicht entschließen, seine Gemeinde zu ver-lassen. Trotzdem wurde er f82c nach Verlin bsschieden, um als Akitglied der Alini-sterialkommission bei dem Entwurf der neuen RheinischUvestsälischen Rirchenordnnngdie Interessen dieser Provinzen zu vertreten. Vier Akonate war er dort und nahmdie Schwierigkeiten wahr, welche der Einführung der freieren Rirchenversassnng inden westlichen Provinzen entgegenstanden; das bestimmte ihn, den im Jahre f828noebmals an ihn ergehenden Ruf zum Gberkonsistorialrat und Probst anzunehmen;im November desselben Jahres ging er nach Verlin.
Der Rnbm seiner 35jährigen IVirksamkeit am Rhein und ebenso sein würdigesliebevolles Austreten verschafften ihm die höchsten Auszeichnungen: die Stadt Verlinverlieb ibm das Ehrenbürgerrecht, die Universität der chanptstadt machte ihn zumDoktor der Theologie; der Rönig erneuerte ihm und seiner Familie, wie schon er-wähnt, das Grasendiplom und ernannte ihn zum zweiten Generalsuperintendentender Provinz Vrandenbnrg, im Jahre 1855 zum Vischos der evangelischen Rircheund zum Generalsuperintendenten für die Rheinprovinz und IVestsalen. f842 feierteer das 50jährige Amtsjnbilänm. Zehn Jahre später im Sommer H852 bat er umEntlassung ans seinen Ämtern. Roch bevor die Antwort anfangs Gktober einlief,erlitt er bei der Vach rieht vom Tode seines jüngsten Sohnes einen schweren Schlag,am 2c. starb er und wurde seinem IVnnsche gemäß in Budberg begraben, währendseine Frau schon am 5. Januar f839 das Zeitliche gesegnet hatte.
Zwischen diesem hochbedentenden und sehr einflußreichen Akanne also undFritz Ivintgens sowie ihren Frauen hat bis an ihr Lebensende die vertrauteste Freund-schaft bestanden, wie es auch die von Roß selbst unter sein Vild geschriebenen IVortebestätigen: Run lebt wohl, lieber Fritz, liebe Jette! dort oben beim Vater sehen wiruns wieder! Pastor Roß hat auch, wie oben angedeutet, die Verlobung von FritzbVintgens und Henriette Siebe! vermittelt.
Fritz war von Vatnr etwas schüchtern, und zunächst, wenn er in einen Rreisunbekannter Leute trat, wurde es ihm schwer, ans sich herauszugehen. Er hatteHenriette schon Fahre lang vor der Verlobung geliebt. Vachdem er in einein Briesevon HZ. Fnni f80f von der Bedeutung des ersten Eindrucks für die Liebe gesprochenhat, führt er fort: