etwa Tiurichtung eines IVohnhauses uild bei Fritz viellcicht aus (Einrichtung einesGeschäfts. Da er im elterlichen Dause wohnte, so last sich kaum eine andere Ver-anlassung zu dieser Ausgabc denken.
Inzwischen hatte er den wichtigsten schritt in seinem ^'eben getan und hattehch verheiratet. Die Geschichte dieser Vereinigung liegt ziemlich klar vor uns; beiderselben spielte der Kastor Dos in Dudberg, dessen Frau wir bei der trebensgeschichtedes Gchultheiscil erwähnt haben, eine wichtige Dolle. Ts wird daher notwendig, überdiesen Alaun einige IVorte zu sagen.
1VilHelm Johann Gottsried Dos 9 war der Tohn des reformierten Predigerszu ^ffelblirg, geb. 7. ^uli 1772. Der Urgrosvater, ein eifriger Anhänger des jAes-brterianismlls, war im sc. Jahrhundert aus Schottland nach Deutschland gezogen, umden Dcdrückungcn der bischöflichen Rirchc Tnglands zu entgehen. Gr gehörte eineraltgräslichen Familie an, den Grafeutitel indes lies sein Gohn, der erste Prediger derFamilie, fallen. Döing Friedrich IVilhelm III. erneuerte durch Dabiuettsordre voiil-- ^lärz 185O die Grafeuwürde; Dos jedoch machte keinen Gebrauch davon,behielt sie aber seinen Rindern vor. Ivilhelm Dos besuchte die Grmuasien zu Rieselund Alörs, lind bezog noch nicht 16 Jahre alt Gstern 1788 die Universität zuDuisburg, Im 2lpril 1795 wurde er als Prediger zu Domberg im Dergischen ein-geführt; aber schon im August des folgenden Jahres zum sdfarrer in Dudberg beiDheiuberg erwählt. Fildes die Franzosen hielten damals die Dheinübergäuge ver-sperrt, lind erst im Februar 1795 gelaug es ihm, bei Dees über den Dhein zu komineuund sein Amt anzutreten. Die Verhältnisse, die er vorfand, waren höchst traurig ldie Gemeinde durch Giuguartierungen und Dsquisitiouen jeder Art gusgesogen; dcisjisarihgus, bgld als (Gefängnis, bald als jchmdestgll benutzt, war unbrauchbar; dieTüren allsgehoben, die jchosten und Dohlen ausgerissen; nur die leereil, beschädigteilAlaueru standen da.
Am ersten (Dstertage 1795 hielt er seine Antrittspredigt; aber französischeThasseurs drangen in die Dirche, achteten nicht des jAsAgers auf der Ranzel, zogenlärmend auf den Rirchensöller und schleppten voll da alle noch verwahrten Vorräte fort.Indessen Dos betrieb sein Amt, sorgte für die Verstellung des jcharrhauses und ver-mählte sich im Derbst mit Täeilie 'suise AusmIVerth aus Därmen.
Iii seiiler Gemeinde gewann er ein solches Vertrauen, das nichts IVesentlichesohne seinen Dat geschah, und weit darüber hinaus erstreckte sich sein Ansehen; h 1814wurde ihm die Inspektion der Dchulen im Alörser Dezirk übertragen; 181? wurde ervon der Rreissruode zu Alörs zum Duperinteudeuten gewählt; 1818 trug ihm das
Siehe: Vor Bischof Boß. Nekrolog. Manuskript. Berlin. Franz Tinnekcr isss.
'') von seinen Erlebnissen in der Gemeinde wird die im Anhang unter s mitgeteilte Schilderung der Rhein-Überschwemmung von vielleicht allgemeines Interesse finden.
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