dein besten Ersolge nachgekommen, Entspreebend den Absichten Iriedriebs des Grosjensörderte er die 2lnsiedlung sreinder Kolonisten, Eo sind mit seiner eisrigen Unter-stützung s770 Hessen-darmstädtische nnd churpsälzische Kolonisten ans der cheideanaesiedelt; obwohl die Malderben nnd Kürgör überhaupt diesem Unternehmen durch-ans nicht gewogen waren, da dadurch nnr eine Echmälerung ihrer Interessen herbei-gesührt würde, trotz ihres Miderstrebens wnrde dort ein nenes Dors sKeudors) be-gründet, das jetzt einen bedeutenden Etadtteil ausmacht. Das hauptsächlichste Mittelaber zur Jörderuna ber Etadt war die Unterstützllng der Körtsebistahrt.
Oilisblirg hatte seit süc'-s einen sast postinäßig regelmätzigen Eebistsverkehrmit Kolland; es war die am Rhein einzigartige Einrichtung getrosten, daß die Echistezu bestiminten Zeiten, sie mochten volle oder halbe oder noch geringere Ladung haben,einerseits von Duisbura hinab, anderseits von Rimwegen nnd Arnheim oder Mage-ningen hinaus snhren, während die letztgenannten Grte wieder in derselben Regel-mätzigkeit mit Rotterdam und dlmsterdain verkehrten. Zwar hatte Duisburg selbstkeine oder nur wenige Fabrikate, die mit Uorteil nach Kolland verladen werdenkonnten; aber sür die Versendung der bergischen und märkischen Produkte, sowie sürdie linke Rheinseite von Mors und Krsseld bis nach Aachen hin, war es der best-gelegenste Ladeplatz, zumal wenn an den vielen von altersher bestehenden Jollstättenim Elevischen die preußisch-holländischen Kortsabrer etwas günstiger behandelt wurden,als die Düsseldorser nnd Kölner. Aus diesem Mege gingen im s8. Jahrhundert dieRemscheider und Eolinger Klingen, Elberselder Rand nnd Bitzen übers Aleer in alleMelt hinaus. 2lls Rücksracht empstngen die bergischen, märkischen und andere Fuhr-leute hier die von Kolland herausbesörderten Kolonial- und Jarb-Maren, Tabak,Deister Japence und anderes.
Auch entstanden in Duisburg selbst neben den von altersher vorhandenen Mebe-reien zahlreiche Tabak-, Essig- und Eeisesabriken; und allmählich dehnte sich der Interessen-kreis immer weiter aus: mit dem Eiegenschen und dem Kessischen, ja selbst mit Eüd-deutschland sand aus der Achse ein direkter Der kehr statt, ganz besonders begünstigt durchdie Kurzsichtigkeit der Kölner, die mit ihrem Etapelzwang und ihrer unregelmäßigenEchistahrt auswärtige chändler und Fabrikanten abschreckten und an der Etadt ausdem Landwege vorbeizusahren veranlassten. Darum schrieb der Oberbürgermeistervou Duisburg einmal an die Regierung, als sie einen Druck zur Beseitigung desKölner Etapelzwangs auszuüben beabsichtigte: „Menn der Etapelzwang nicht bestände,müßte man Gott aus den Knien anstehen, daß er den Einn der Kölner aus diesenZwang richte." — Der Körtschistahrt also verdankt Duisburg hauptsächlich seinenAusjchwung in der zweiten Kälste des vorvorige» Jahrhunderts, und diese emporge-bracht zu haben, ist das Verdienst hauptsächlich dreier Männer; im Ansaug des s8. Jahr-en»