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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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Auch s766s767 ist die Sache noch nicht gersgelt; Lebendester ist zwar ab-gegangen, aber Schanmbnrg, lvintgens und voß werden als Bürgermeister genannt;nnr das war hiernach bereits entschieden, daß lvintgens über voß stehen werde.Endlich 1767 ist die Rauptentscheidung gefallen; in der Rechnung 17671768 heißtes: dem abgestandenen Schanmbnrg ucl dies vitus 101) rr, die künftig dem Ober-bürgermeister zufallen werden.

Schaumburg hat noch bis zum h. September 17 85 gelebt, wo er 72 Jahrealt gestorben ist; als der streit sich erhob, (764 war er also erst 5 t Jahre alt; vonDienstunfähigkeit ist nirgends die Rede. Man kann nnr annehmen, daß die Regierungden Rofrat in den Staatsdienst zu ziehen suchte, dieser aber nicht unter einein andernstehen wollte.

Tr war nun 58 Jahre alt geworden, als er endgültig zum Oberbürgermeisterbestellt war; 52 Jahre hat er seitdem die Melle verwaltet und sich ohne Zweifel alseiner der ausgezeichnetsten Männer bewiesen, die an der spitze der Stadt Duisburggestanden haben; aber die durch die Hranzosenherrschast herbeigeführte Umwälzung allerVerhältnisse hat es verschuldet, daß die lebendige Erinnerung an seine Verdienste umdie Stadt sast vollständig verloren gegangen ist, und daß das Bild dieses vortrefflichenBeamten aus verstaubten Akten hervorgestöbsrt und nach denselben gezeichnet werdenmuß.') Räch der Instruktion lag mit Ausnahme der Justiz und des Rechnungswesens,das fast während des ganzen Jahrhunderts von einem Mitglied der Familie Keller ver-waltet wurde, die ganze Stadtverwaltung, wie heutiges Tages, in den Räuden desOberbürgermeisters. Ivenn er auch von andern Mitgliedern des Magistrats unter-stützt wurde, so trug er doch die Verantwortung. Aber feine Tompstenz und Ver-pflichtung ging noch weiter, als in der Königlichen Instruktion gesagt ist; denn auchKircbe und namentlich Volksschule und Gvmnasium standen in wesentlichen Punktenunter seiner Leitung; der Magistrat mit der Bürgerschaft (nicht das Tonsistorium)batte die Ivahl der Prediger zn vollziehen, ihren Beruf auszufertigen und ihre Be-soldung ;u beschaffen; in der Schills aber war er der eigentliche Rerr. Die Berufung derLehrer, ihre Besoldung, auch ihre Beaufsichtigung stand ihm zn; und wir sehen, daßRofrat lvintgens in beider lchnficht bemüht war, tüchtige Kräfte heranzuziehen undfestzuhalten; und daß er tatsächlich die Geschäfte führte, das beweisen die Akten mitden tausend und abertausend Schriftstücken von seiner chand. lvir können hier nichtins Tinzelne gehen; wir können nnr einige pAinkte herausheben.

Ganz besonders sollte er sein Augenmerk auf die Vermehrung der Bevölkerung,die Förderung des Handels und der Fabriken richten; und dieser schlicht ist er mit

Zum Teil ist das bereits geschehen in der vor einigen Jahren erschienenen Duisburger Lörtschiffahrt,herausgegeben von Avcrduuk. Verlag von Joh. Twich, Duisburg tS <15.

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