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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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Im Boinmer s702 erschien der König von Frentzen in den westlichen Landen,um wegen politischer Verhandlungen nach dein chaag zu reisen. Zunächst wurde derzweite Bürgermeister Bchlechtendal und cherr Keller nach Ivesel gesandt,um unserngnädigsten König und Landesherrn zu eomplimentieren". Km Z. Juli hat Bürger-meister Ivintgens sür j2ferd uild Magen 6 Haler 7 Btüber bezahlt, als unser gnä-digster König und Landesherr eingeholt ist. Bei Einholung desselben die Bürgerund Zunggesellen 2 Tage in Gewehr geweseil und das Geleit gegeben; an Trinkgeldgezahlt s00 Taler. Ans dein Turm wurde geblasen :An die Thuren aus demTurm, daß sie habeu geblasen bei Ihrer Königlichen Majestät Tinzug, 2 Taler."Zuerst gings zum Rathaus:An die Tiener, daß sie das Rathaus gesäubert unddie Glaser (Zensterscheiben) gewaschen haben, f Taler." Tort scheint ein Trunkkredenzt zu fein; es heißt iu der Rechnung allerdings nur, daß bei Anwesenheit des-selben durch den Tiensr dorthin für ZV- Taler geholt sei; aber später wurde auReinen auch noch eins Rechnung von 97 Taler fZ Btüber bezahlt,so bei TinholungIhrer Königlichen Majestät und sonst verzehrt sind."

Ter Abdecker hatte den Bchornsteiu in der dem Könige zugedachten tvohnungbeim Obersten Tosel gereinigt; in das (Quartier wurden sür 8 Taler Zische als Ge-schenk geschickt.

Am s8. Oktober k?03 hatte tviutgens den König von Bpanien zu empfangen;aber dieser Besuch verlief ohne größere Veranstaltungen, nur daß die vier viertel linddie Junggesellen ihren Trunk erhielteil.

Obwohl die Zranzosen vom Rhein abgedrängt wareil, unternahmen sie dochin die Rheinlande jMuderungszüge, die auch sür Duisburg iu deu Jahren s707 As7 st)eine ständige Gefahr bildeten. Taher suchte man mit denselben durch eineil Vertragsich abzufinden. Tem entsprechend beschlossen Rat und Bechzehner am 22. April f709einmütig, daß man cfuovis inocko aus nunmehr eingelaufene Kölligliche j2ermissionmit den Zrailzoseil wegen der Brandschaßung verhandeln solle; dazu wurde deputiertBerr Bürgermeister tvintgens, der mit einem seiner Böhne, so ihm Gesellschaft leisteilsolle, oder einem Knechte die Reise zu tun ersucht wurde. Tie Kosteil solle er auf-zeichnen, damit sie ihm vergütet würdeil; für seine Mühwaltung aber solle ihm seinTontingent an der Brandschatzung erlasseil werdeil.

Bo reiste denn tvintgens nach Luxemburg; aber der dortige Intendant erklärte,nur mit der ganzen Provinz verhandeln zu können und verwies ihn an den Inten-danten zll Metz. Das schieil ihm denn doch zu umständlich; er nahm einen Agentenail und kehrte nach Duisburg zurück. Am 23. Mai dort wieder angelangt, statteteer Bericht ab. Ta das Merk sich zu lauge hingezogen habe, habe er einem Unter-händler Auftrag erteilt, der für 800 Zl. (mehr oder minder) der Btadt Bicherheit