für unfern berufenen Prediger Graf gezahlt, laut Zettel Nr, 1)8: 5 Dal. k?Vs Stüb.22. Zanliar, van Tekeren die Herren Deputierten Ljerrn Blirgeriileister IDintgens ilnd
Lferrn Dr, Briilk allf IDesel bin uild her gefahren: 6 Daler,
25. )9- Alai, Rerr Bürgermeister RAntgens von einein achtbaren 2llagistrat aufBeutz deputiert der harten Tinquartierung halber zu Generalfeidinarschall Spall;für Diät iind j?ferd gezahlt laut (Quittung: 9 Dal. 9 Stüb.
2g. 25. Alai, Rerr Bürgeriileister kDiiltgeils von dein Alagistrat ans deii Landtagnach Alarienbanm deputiert; für Diät und jcherd: 3 Dal. 25 Vs Stüb.
25. cherrn Bürgerineistsr IDintgens gezahlt wegen des französischen Trecutauten, soihm in seiii Raus gefallen, laut Zettel 5 Daler skDie ein frallzösischer Trecutailtin diesem Zahrs in die Stadt kommen konnte, ist nicht erklärlich; vielleicht wares einer vom Franyois'schen Regiment).
26. cherrn Bürgermeister kvintgens für den Blessierten, so vom GeneralfeldmarschallSpaii allhier einquartiert, 8 Daler.
Air mehrere Reifen sind nur die Fahrkosten, nicht aber die Diäten aufgeführt;diese Ausgaben werden in späteren Rechnungen oder ans andere RX'ise berechnet fein.
Trotz des Rrieges im Reich verlief die folgende Zeit in Duisburg friedlichund der Randel mit Rolland blühte durch die Börtfahrt auf. AAntgens warabwechselnd mit Dr. Zoh. Adrian Schlschtendal regierender und Feldbürgermeister;bis 98 war er in den geraden Zähren, 1)699 und von da an in den ungeraden re-gierender Bürgermeister.
So war Schlechtendal auch erster Bürgermeister in dein Jahre, in welchemRurfürst Friedrich sich die Rönigskrone aufsetzte; denn sein Amtsjahr lief vom1)0. August 1)700 bis zu demselben Tage 1)701). Das Treignis warf seine Schattenauch bis in die westlichen Teile des Staates.
IDeniger erfreuliche Aussichten brachte das nächste Zahr, in welchem cheinrichIDintgeils Bürgeriiieister war. Der spanische Trbfolgskrieg brach aus, der für pAeutzen,Rolland und Tngland bis znnl Frieden von Utrecht am kl- April lc1)5, für denRaiser uild das Reich bis zum Frieden von Rastadt am 7. Alärz tclg dauerte.RAederum waren die kölnifcheil hllätze den Franzosen übergeben. Raistrswerth wurdevom tch. dlpril an von pAmchen uild Reichstruppen belagert, am 1)5. Zllili »illsstees sieb ergeben, nachdem die Sieger über 9000 Alaun verloren hatten, unter diesenauch viele Frentzen, deren verwundete Offiziere nach Duisburg gebracht uild in dertkateinschule gepflegt uild, soweit sie starben, in der Salvatorkirche begraben wurden.Zhre IBappenschilde hängen dort noch jetzt.
Nachdem auch Rheinberg im Frühjahr ! 705 zur Übergabe gezwungen war,spielte sich der weitere Rrieg in fernereil Gegenden ab.