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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
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im ganzen klevischen blande freien Handel hatte, so war es für ihn natürlich vielwichtiger, ein solches Tdikt vom Kurfürsten für das ganze Herzogtum zn erhalten;aber die -Herren in derBtadt dachten nnr an Wahrung ihrer Privilegien nnd zeigtendadnrch, das; die kleinen Btadtherrschasten sich überlebt hatten.

Die Synode der reformierten Lands hatte tbbo im verein mit der Regierungeine nene Kirchenordnilng verabredet. 2lls nnn die Geistlichen die Einführung derselbenbeantragten, erhielt Jan Wintzens als Rat und zugleich Alitglied des Konsistoriumsden Auftrag zu erklären, daß man die neue Kirchenordnung nicht annehme, sondernbei öeite lege; und als der Kurfürst nicht ruhte, wurde Heinrich Wintzens nachWesel auf den Landtag deputiert, um sich dagegen zu erklären; denn man hoffe,Be. Thnrsürstliche Durchlaucht werde die Btadt nicht wider das alte Herkommenbeschweren und bei der alten Ordnung verbleiben lassen. Der Kurfürst wollte zumPsarrgshalt eme Beisteuer geben, aber das lehnte man dankend ab, weil man be-fürchtete, daß daraus eine Einmischung in die kirchlichen Angelegenheiten entstehenkönne; leider aber war man nicht in der Lage, eins anständige Besoldung aufzubringen.

Der Kurfürst hatte vor Jahren die drei Kanonen (diemetallenen Stücke")die im Besitze der Btadt waren, leihen wollen, als er gegen den Lothringer

und Benburger zog; natürlich verweigerte man das; nnn aber, zur Zeit der Alünster-schen Unruhen, kbbö war niemand da, der damit umzugehen wußte; daher heißt esunterin Z. cheptember in den Ratsprotokollen:Demnach diejenigen Liebhaber, welchezu nötigen Zeiten die Btückschens zu regieren pflegten, meist verstorben sind, nnn aberT. T. Kat an die Band gegeben ist, daß in Tssen ein im Btückschießen sehr wohlerfahrener Auinn zn finden wäre, so solle man denselben veranlassen, anhero zukommen, um einen oder den andern Liebhaber ein wenig zn unterweisen. Inmittelsist Beinrich Wintzens ausgegeben, etliche Tonnen Pulver, auch ein hundert Btückoder vier sc. 400) eiserne Kugeln zn bestellen."Auch hätte Herr Portz AttolerepKleister ') daraus zn halten, daß all das Bchießwerk wohl verwahrt und versehenwerde."

Bo sah es ans in der ehemals freien Reichsstadt, die sich noch immer alssolche gebärden wollte. Aber als endlich im Jahre ^666 zwischen Brandenburg nndPfalz Beuburg ein endgültiger Teilnngsvertrag über die Jülich Tlevische Trbschastzustande kam nnd Duisburg dem großen Kurfürsten huldigte, wurden wohlweislich inder Buldigungs-Lormel die Wortevorbehaltlich dem Willigen Rpke sins Rechten"zurückgewiesen; nnd nach langem Zögern und verhandeln mußte der Rat nachgeben die Verhandlungen führten Bürgermeister Schlechtendal und Heinrich Wintzens -in der Hoffnung, daß er im Hinblick aus die Worte:wir wollen alles tun,

i) Zlrtilloriemeister.