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Geschichte der Familie Wintgens von Wintgenshof zu Duissern bei Duisburg : im Auftrage Julius und Ludwig Wintgens
Entstehung
Seite
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Es herrschte schon lange inancherlei Unzufriedenheit über den Rat: inanklagte über Verschwendung und schlechte Buchsübrung und über geringe Förderungdes einheimischen Gewerbes; und da bei dein dermaligen kvahlsrsten: eine andereZusammensetzung nicht zu erreichen war, so verlangte die Gemeinde schließlich 'unterIveigerung der Stenerbewilligung mit solcher Entschiedenheit einen Einfluß bei derIvahl, daß endlich eine andere Ivahlart genehmigt und am Laurentiustage ^658 insWerk gesetzt wurde. Darnach wurden 8 Ivahlherru von dein Rat und ebenso vielevon den Sechzehnern aufgestellt, die gemeinsam Bürgermeister und Ratsherren erwäh-len sollten, während bisher der Rat allein ohne Zuziehung der Gemeinde gewählthatte.

Das hatte eine solche Einwirkung, daß die beiden, welche in den letztenfahren abwechselnd das Bürgermeisteramt bekleidet hatten, überhaupt nicht gewähltwurden; dagegen kamen zwei Ivintgens, Zohann und Beinrich, in den Rat, undsin dritter, Ehomas II, der Sohn des Johann III, wurde im Alarienviertel Sechzehner.

Daß die Züuste wesentlich an diesen: Umschwung beteiligt waren, ersieht mandaraus, daß sie zu Beiträgen zur Beseitigung der städtische,: Schulden ausgefordertwurden; was sonst nie geschehen war. Dabei erkennt inan auch wieder die hervor-ragende Stellung des Beinrich Ivintgens; denn das kvüllenampt erklärt: es könnekeinen Bescheid geben, weil chendrich Ivintgens abwesend wäre, aber sie würden eshalten, wie die andern. Er war jetzt viel in: Znteresse der Stadt tätig; aber dieabgesetzten Bürgermeister intriguierten so lange, bis sie wieder mit ans Ruder kamen,tchbs wurde namens der Regierung von: Schultheiß gerade an die Stelle des cheinrichIvintgens der frühere Bürgermeister Epe? gesetzt. Zu: folgenden Jahre und dannweiterhin wurde er allerdiugs regelmäßig zun: Rate gewählt und dabei belasfen; abereine Änderung in der städtischen Verwaltung hat er nicht herbeigeführt. Ein klein-licher Geist blieb herrschend; das mußte er selber fühlen. Sein Augenmerk ging inseinen eigenen Geschäften auch über die Stadt hinaus. Ivie die Ivüllenamtsmeisterin Ivesel, Goch und Raikar, so trug er aueb hier dein: Rat darauf an, man mögeinsgesammt bei der Rurfürstlichen Regierung darum einkommen, daß inan in denhiesigen Landen die auswärtigen schlechtenLaken, so krimpen und sonst an ihrenEoulören mangelhast seien, nicht zulasse , auch den Aleistern auf den: platten Landaufgäbe, sich deu Ämtern in den Städten anzuschließen." Der Rat antwortete, essei dahin zu bringen, daß die offenen Läden auf dem Lande verboten würden, währender den ersten jAmkt selbst anordnen könne. Als nun die Regierung durch denSchultheiß ein verbot der fremden minderwertigen Tücher ausgehen und anschlagenließ, ließ der Alagistrat seinen Beschluß daneben schlagen und verbot bei Verlust derTücher, fremde in Duisburg zun: verkauf zu bringen. Da der Duisburger Rauf,nanu