Man kann Professor Or. Steinacker'nur zustimmen, wenn er in des Kupfer-stechers Jakob Wilhelm Heckenauers künst-lerischem Wirken „ein beständiges Nach-lassen seiner Fähigkeit" feststellt. In Augs-burg geboren kam er über Berlin wohlbereits 1703, und zwar sogleich als Hof-kupferstecher, nach Wolfenbüttel. Dennseine Witwe schreibt, daß er 35 Jahredem Fürstlichen Hause gedient habe. Am30. Juni 1716 vermählte er sich mit MariaMagdalena Jordan, der Tochter des Bür-gers und „Rihmers" Heinrich JuliusJordan aus Magdeburg. Seine Besol-dung belief sich nach den vorhandenenQuittungen^ 1713 auf 50 Taler, von1715—34 vierteljährlich auf 37 V2 T.;1737 ist von einem vierteljährlichen Gnaden-gelde von 25 T. die Rede. Er starb am5. Dezember 1738 und ist am 7. des
> Vgl. K. Steinacker, die graphischen Künstein Braunschweig und Wolfenbüttcl im Braunschw.Iahrbuche 190V S. 7S—79; zumeist wiederholt inThieme u. Becker, Allg. Lerikon der bildendenKünste XVI B. (Leipzig 1923) S. 210 f.
2 Vgl. Landeshnuptarchiv Wolfenbüttel. Be-stallungen seit Herzog Rudolf August Nr. 13.
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