Monats beigesetzt. Er hinterließ seinerFrau nichts wie Schulden. Sie kam da-her bei dem Herzoge um ein Gnaden-geschenk ein, das ihr 1739 mit 29, 1759mit 5 Talern bewilligt wurde. Im letztenJahre war sie 69 Jahre alt; seitdem istsie in den Akten verschwunden.
Die besten Jahre von HeckenauersSchaffen, das Steinacker eingehend undsachkundig würdigt, lagen vor seiner Wol-fenbüttler Zeit. Er ließ hier bedenklichnach im Können oder Wollen, vielleichtin beidem. So ist es wohl auch gekom-men, daß er mehr und mehr den Grab-stichel mit der Feder vertauschte und eineReihe von Kalendern oder ähnlichen Wer-ken verfaßte, die jetzt zumeist viel gesuchtersind als seine z. T. fragwürdigen künst-lerischen Leistungen.
Soweit wir diese Arbeiten hier ver-folgen können, begann er sie 1711 miteinem „Neuen Schreib-Calender Auff dasJahr XlOLLXI' ... Zu finden beyJacob Wilhelm Heckenauer Hoff Kupfer-stecher. Braunschweig . . . durch JohannGeorg Zilligern." Er enthält 14 Blatt-einlagen mit Darstellungen der Emblemata
> Der Kalender ist im Besitze des ProfessorsOr. Steinacker, der mir aus ihm freundlichst dieMitteilungen machte. Unter dem Taschenkalender,von dem Steinacker in seinem Aufsatze spricht, istoffenbar dieser Neue Schreib-Calender zu verstehen.