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[Hauptbd.] (1906)
Entstehung
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Das Archiv des Hauses Stubenberg.

Konfiskation seines reichen Besitzes, von der seine Erbenbetroffen wurden, erlebt zu haben. Auch in dieser Genealogiewird das Geschlecht bis auf jenen Ismael (sic) von Stuben-berg zurückgeführt, „so den Brief von des Herrn ChristiKreuzigung, welcher auf Baumrinden geschrieben und nochzu Sichtenberg aufbehalten wird, nach Regensburg gesendet“.

Nicht so weit ging der Stammbaum, den Bucelini imJahre 1647 entworfen und Wolf Herrn von Stubenberg ge-widmet hat. Seine Schrift, die mir im Manuskripte vorliegt,führt den Titel: Illustrissimae vetustissimaeque familiae do-minorum a Stubenberg ex praecipuis Europae principibusdeducta et demonstrata generis affinitas ipsa principum suc-cessione uniusque ah altero generatione ac descensu compro-bata in gratiam illustrissimi domini domini Wolfgangi a Stuben-berg opera et Studio R mi P. F. Gabrielis Bucelini, impe-rialis in superiore Alemannia Weingartensis ascetae theologiA. C. 1647. Die Vorrede ist aus Admont den 31. Juli 1647datiert. Die Schrift gibt die Zusammenhänge mit den Olden-burgern, Babenbergern, Eppensteinern, den Königen von Un-garn, den Markgrafen von Steier, den Grafen von Württem-berg, der zweiten Linie der Ortenburger, den Fürsten vonSchlesien und Herzogen von Öls, den Herzogen von Meranund Grafen von Tirol, dem sächsischen und salischen Kaiser-haus, den Königen von Burgund und den Grafen von Habs-burg und schließt mit einer Stammtafel Wolfgangs von Stuben-berg und seiner Ahnen bis auf Jakob von Stubenberg. 1 Nurdie letztere ist für uns von Wert, sie bietet aber nach keinerSeite eine Erweiterung unserer durch die Dokumente selbstgewonnenen Erkenntnisse. Trotz aller Studien in den voran-stehenden Quellen wäre es unmöglich gewesen, selbst für diezweite Hälfte des XVIII. Jahrhunderts alle Mitglieder desHauses Stubenberg aufzufinden und in korrekter Reihenfolgeeinzutragen, wären uns nicht noch im letzten Augenblickedie Reliquien des Unterkapfenberger Archivs in die Händegekommen. Sie haben es gestattet, die Linien Johann GrafStubenberg, über die sich bei Wurzbach nichts oder dochnichts richtiges findet, herzustellen. Auf neuere literarischeBehelfe wird hier nicht eingegangen. Bemerkt wird nur noch,daß auch mir die von Wurzbach erwähnte Arbeit E. Kümmelsim Manuskripte vorliegt. Sie ist aber sachlich und stilistisch

i Gedruckt in seiner Genealogiae Germaniae notitia (ed. Augsb.1655), S. 154. Erweitert im III. Teil, S. 229, der Frankfurter Ausgabevon 1673.