Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
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8) Chemnitz-Risaer Eisenbahn.

Diese 9^ Meilen lange Bahn soll das sächsische Erz-gebirge und seine vielen Industrie-Ocrter mit der Leipzig-Dresdner Eisenbahn und der Elbe verbinden. Sie wurdeschon 1837 projcctirt, wo man Jnterimsscheinc zu 2^/zThlr.im 14 Thlr. Fuße ausgab. Das veranschlagte Kapitalist 3 Millionen Thalcr in Actien ü 199 Thlr.

Das Unternehmen hatte seitdem geschlafen, ist aberdurch die Bcschlußnahmc des letzten Landtags gesichert,wenn auch das Beginnen der Arbeiten annoch verschobenist. Obige Jnterimsscheinc von 2^/z Thlr. werden jetzt,Mai 1844, mit 13 bis 1k Thlr. bezahlt.

S) Sächsisch-Schlesische Eisenbahn.

Sie wird Dresden zunächst mit Görlitz verbinden, wosich dann die Vreslaucr Bahn anschließen soll. DieKosten bis Görlitz sind auf k Millionen Thalcr ange-schlagen, wovon der sächsische Staat ^/z übernimmt, dieübrigen ^/z stnd bereits auf dem Wege der Actien-Zeich-nung aufgebracht worden *). Der Staat garantirt vor-schußweise 4 "/g bis aus füuf Jahre nach Vollendung. Alleaus dieser Verbürgung etwa entstehenden Vorschüsse werdenihm nach Vollendung der Bahn zum Actien-Kapitale hin-zugcschlagen. Dagegen verzichtet der Staat aus die Zinsen

*) Die Zeichnungen zu diesen 4 Millionen in 4V,OVO Actienä IVO Thlr. bcliefcn sich auf 58 Millionen in Leipzig, Dresden,Chemnitz, Löbau, Bautzen und Zittau.