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sich die Steine erbarme» möchten. Ich kann nnd mag nichtmehr sagen. Sind Sie zufrieden damit? Doch ehe ich dieOper verlasse, muß ich Ihnen noch etwas von einem Mädchensagen, das alle Aufmerksamkeit verdient, und auch vermuthlichschon hat, einer Tänzerin, der schönen Nebenbuhlerin unserervergötterten Heincl, die ich in der Oper habe tanzen sehen.
Bacelli, eine junge (so schien sie mir wenigstens), abergroße Meisterin im höhern Tanz, ein allerliebstes Geschöpf.Wenn Bacelli ein italienisches Ohr an Kuß erinnern könnte,so sollte ich denke», hätte sie sich Bacelli genannt, wie sich dermalthesische Nachahmer der Nachtigall, Nossignol. Sie istkeins von den winddürrcn, mit Fleischfarbe übcrstrichenen Ge-rippen, deren Tanz im Mondschein, bei gemeinem Anzüge, einemGespcnsterpickenick auf einem Kirchhof ähnlich sehe» »rußte. Sieist eher stark als mager, und ihr Körper hat jene glücklicheLänge, die bei aller Niedlichkeit sich im Nothfall auch mit Ma-jestät verträgt. Auch in ihren Sprüngen behält sie eine unbe-schreibliche Grazie immer bei, nnd im mehr sanften Tanz weißdas Auge kaum, was es hauptsächlich fassen soll, die Armeoder die Füße oder irgend einen andern Zug des wallendenUmrisses. Was das für ein Vergnügen ist, zu sehen, wie aufdas Signal einer bezaubernden Musik sich das Gewühl figuri-render Luftspringer wie eine See bricht, um diese junge Venuszu einem Solo hervorschwcbcn zu lassen; wenn man das Solonenircn kann, wo tausend Herzen mithüpfcn.
Nun, dem Himmel sei Dank, mit einem Vergnügen, wie