Grad von Achtung, anstatt, daß Sie jetzt jeder ehrliche Buch-händler anspeit, so hätte man alsdann vielleicht gesagt: Schade,daß der Mann ein Betrüger ist, es hätte etwas aus ihm wer-den können.
Doch es ist noch Eine Stufe zurück, für mich ausznschat-tircn, und für Sie (wenn Sie anders weiter zu gchcu geden-ken), zu besteigen: die Mitchclschc.
Mitchel in London, der Unglücklichste unter allen Schleich-druckcrn, aber sicherlich der geschickteste, druckte mit unglaublicherKunst und großem Risico auf sehr feinem Papier gewisse ein-blättcriche Werkchen nach, worauf die Bank in England alleindas Verlagsrecht hat, und wurde, so wie alle, die sich, wie er,dieser Kunst befleißigen und bekannt werden, ohne die mindesteHoffnung einer königlichen Gnade aufgeknüpft. Ich weiß eswohl, Ihr Fall und der Mitchelsche sind allerdings unterschie-den z allein, daß bei dem crstern der Schaden geringer und diebeleidigte Person minder ehrwürdig ist, macht das die That er-laubt? Oder hat man Sie gelehrt, der Spitzbube und der ehr-liche Mann seien nur dem Grade nach unterschieden? Siemüssen mir hier nicht von Gesetzen sprechen, die noch nicht ge-geben wären. Ein empfindliches Gewissen und ein gerader Men-schenverstand sind, so wie die getreusten Ausleger, also auch diebesten Vertreter der Gesetze, und lassen ihren Besitzer über dieRechtmäßigkeit einer Handlung selten in Ungewißheit; da hin-gegen ein arglistiger Betrüger oft in dem klaren Buchstabendesselben noch Schlupflöcher findet, im Fall der Roth einmal