Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
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Vieles von dein Unbegreiflichen, das Sie und Ihre Bandenoch in den Beweisen von der Unrcchtmäßigkeit des Nachdrucksfinden, steckt in dem Wort Nachdruck und Nach druck erselbst, das mir allerdings auch nicht gefällt. Mich dünkt, wennes von Ihnen gebraucht wird, müßte nothwendig mehr vomSpitzbuben hinein. Ich will, bis mir ein besseres angegebenwird, die Wörter Schleich druck er und Schleich druck ge-brauchen, wenn ich von Ihnen und Ihrem Verfahren rede. DieVerwandtschaft mit Schleichhandel würde niemand leichtwegen ihrer Bedeutung in Zweifel lassen, und daß ich sie zuerstvon Ihnen brauche, bestimmt ihre Unehrlichkeit völlig. Siehaben Recht, Nachdrucken läßt sich so wenig allgemein verdam-men, als Menschenblut vergießen. Für das Letztcrc gibt es Be-lohnungen, von dem seidenen Band an, das man an den Mannhängt, bis zu dem hänfenen, an das der Mann gehenkt wird,nnd so auch für das Erstcre. Betrachten Sie einmal die folgendeLeiter von Nach druckern, und sagen Sic, ob ich Unrecht habe:Richter in Altenbnrg, Trattner in Wien, Göbhard inBamberg, und Mitchel in London. Der erste unter diesenverdient das seidene Band, von dem ich so eben geredet habe,und der letztere hat das hänfene wirklich empfangen. Vielewürden die Stufen schon in diesem Umriß erkennen, allein fürSie, sehe ich, muß ich sie mehr ausschattiren.

Richter in Altcnburg druckt die Werke der Ausländer nach,ohne ihren Verlegern zu schaden, und ohne ihnen schaden zuwollen, ja vielleicht ohne sich einmal einen andern Vorthcil zu

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