Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
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Ich wende mich nunmehr noch zuletzt zu euch, meine Freundeund Brüder! Glaubt nicht, daß ich durch den Ti morus etwasvon euch oder euren Bekehrern zu erhalten trachte. Meine Ab-sichten sind rein, völlig frei von allem Eigennutz und finden ihreBelohnung in eurer künftigen Sicherheit vor allen müssigcnBcrläumdungcn. Sowohl die feinere, die um den Kaffeetischlebt, als ihre grobe Schwester, die an den Ecken der Gassensteht, wird die Hand auf den Mund legen. Wäre ich bei euchgeblieben, so hätte ich meinen Namen gewiß verschwiegen, umeuch die allezeit erniedrigende Mühe der Danksagung zu erspa-ren; da ich aber gewiß weiß, daß ich vor Bekanntmachung die-ser Schrift nicht mehr bei euch sein werde, so habe ich es nichtunterlassen wollen. Ehret mich aber ja nicht mehr als andereChristen, oder schließet mich nicht allein in euer Gebet ein.Denn der beste Theil der Stadt denkt so von euch wie ich, derich nur ein schwaches Werkzeug abgegeben habe, ihre Gesinnun-gen der schlimmeren Hälfte mit Ernst und Nachdruck bekanntzu machen. Nachdruck in dem Verstände genommen, worin wires nehmen, nämlich da wir, wenn die Widerlegung mit Grün-den geschehen ist, noch Hintennach mit Eifer drücken.

Zum Zeichen, daß ich es gut mit euch meine, und umselbst einige eurer Feinde zu nvthigen, euch Gutes zu thun, sohabe ich die Veranstaltung getroffen, daß das für diese Bcrthci-digung cinkvmmendc Geld euch unverzüglich zugestellt werde.Wachset im Glauben. Geschrieben zu G .... im August 1771.