Bcckerknecht unterscheiden könne, sondern daß man sehen könne,ob Jemand ein Christ oder Antichrist, ein Genie oder Non-Ge-nie, eine Jungfer oder Non-Jungser, ein Spitzbube oder ehr-licher Kerl sei, das ist, finden, ob einer mit Strichen oder mitFlurioncn rechnet, ob die Hand, die ich suhle, mir etwas inden Hut werfen oder ans der Fickc ziehen will w. Es ist dem-nach jener Gebrauch der sich Schämenden, daß sie die Hand vordas Gesicht halten, höchst ungereimt, denn die Hände, und nichtdas Gesicht, sind die Fenster in der Brust. Es kommt mir die-ser Gebrauch eben so thvrichl vor, als wenn jemand, den manim Hemde überraschte, aus Scham sein Gesicht mit dem Zip-fel desselben zudecken wollte.
Kopfsdicnstc lhun müssen. Daher liest man häusig von Gespen-stern, die ihre Köpfe in den Händen, aber nie von welchen, dieihre Hände im Manle herumgetragen hätten. Unsere Vorfahren,die wahrscheinlicher Weise diese Historien aus weisen Absichtenerfunden haben, um in diesen vclüoulis schon in der zartenKindheit durch die Ammen den Kindern allgemeine Wahrheitenbeizubringen, haben vcrmuthlich damit sagen wollen, was Andereanders bewiesen haben: ohne Hände sei nichts anzufangen, aberder Kopf sei nur eine Art von Hut, den man zwar zuweilentrage, der aber bei den eigentlichen Gallabegebcnhcitcn unscrsLebens abgenommen werden müsse. Daher auch die gütige Na-tur dem Menschen zwei Hände, aber nur einen Kopf gegebenhat. Eben so viel und weit mehr noch konnte ich für die gött-liche Astrologie anführen, wenn es nicht eine unerlaubte Ver-schwendung wäre, Zeit und Papier in Verthcidigung des Vcr-