Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
83
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Vorrede

des Herausgebers.

Lieber Leser,

Ehe du an das Wcrkchen selbst kommst (und wen» du nichtso weit kommen solltest, so wollen wir kein Wort deßwegcuverlieren), nimmt sich der Thürhütcr im Namen seines Herrndie Freiheit, dich um eine Kleinigkeit anzusprechen. Du wirstbeim Eingang so gut sein und ein Paar Vorurtheilc ablegen,sie nützen dir inwendig auf meine Ehre so viel, als ein Degenin einer Bildergallerie oder in Vaurhall.

Für das erste mußt du nicht glauben, mein Herr habe nach-stehendes Büchlein aus jener zügellosen Begierde, die sich umdie Zeit des ersten Barts einzustellen Pflegt, in die Welt gesetzt,ich meine aus dem Trieb, Bücher zu schreiben und seinen Witzsehen zu lassen, sondern es ist vielmehr ganz aus reinem Triebeund über die Hälfte aus kalter Pflicht entsprossen. Er leugnetzwar nicht, wie er wohl sicher thu» könnte, wenn er allein einMensch und du etwa ein Orang Outang wärest, daß ihn jeneBegierde zwar öfters angewandelt, er hat ihr aber allezeit mitMuch widerstanden und den festen Vorsatz gefaßt, seine Feder

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