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In einer Einleitung zu dem Kunkel von Göttingen könntevon der Nachahmungssucht der Deutschen gehandelt werden.Aus ihrem entsetzlichen Hange, aus den Goldköruchen ihrer Nach-barn Drath zu ziehen. Ein paar Fußstapfen machen noch keinenFußsteig. —
(Kunkel solus.) Wetter! was ist das? (Die Augen rei-bend) Staub, Schlaf oder Schnupftaback. Wollte der Himmel,ich hätte geträumt. Ich fürchte, es ist tiefer, wahr und wahrist verdammt tief. Es ist so viel Zusammenhang, so viel nexusin der tollen Geschichte, keine Lücke so breit als ein Aber, oderein wie befinden Sie Sich, oder ein Amen.— Hier undhier fühle ich die Stöße der Kutsche, dieser (seinen Geldbeutelauf den Tisch werfend) war um ^ Hundert schwerer, alsich einstieg, und da (auf sein Herz drückend) und da — o viel,viel leichter ! —
In dem Drama Kunkel von Göttingen, könnte das ambesten angebracht werden, was Hr. Nicolai von den Original-scribenten gesagt wissen will. In der Vorrede: Manches Augein Deutschland, das mein Held ehemals blau schlug, wird die-ses lesen, und manche Faust wird es anfassen, die dem seinigengleiche Ehre erwiesen hat. Selbst in England, Schweden, Ruß-land, Dänemark, Holland und Helvetica sprechen noch jetztZeugen, die ihn ehemals gelästert haben, und in allen diesenLändern lebt noch hier und da ein Buckcr, der von ihm vollge-