Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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wollen, die er von einer andern gegeben hat. Also die Nach-kommenschaft hat von ihrer Seite den Vergleich gebrochen, diesesist eine schöne Gelegenheit für einen Schriftsteller wie ich, umden sich die Welt wenig bekümmert, es im Namen eines Andernmit ihr aufzunehmen

Vorrede zn der Siede.

Nachstehende Siede war nicht eigentlich zum Drnck bestimmt;so wie es aber mit vielen Dingen geht, sie erreichen oft ihreeigentliche Bestimmung nicht, so ging es auch dieser Declama-tion, sie ward gedruckt und wird nun immer gedruckt bleiben,wenn man auch noch so oft wünschen sollte, daß sie es nichtsein möchte. Unterdessen verdiente dieser Mann wirklich mehrbekannt zu sein, er hatte in der That viel Eigenes; wäre ereine Pflanze gewesen, so würde man ihn als eine seltsameSpielart vielleicht in Kupfer gestochen haben; nun er aber Menschund zwar Antiquarius war, und weil sich das Sonderbarein ihm eben nicht immer zeigte, so will man ihn vergessen.Die Gelehrten sollten sich schämen, daß sie nur sich oder andereGelehrte, und höchstens Prinzen und Helden, und diese oft nurgegen Bezahlung, bekannt machen. Es ist nur gut, daß dergemeine Mann sich nicht viel um Ruhm bekümmert, sonst konnteer wirklich bei dem Ruhme manches Gelehrten sagen, was ergewöhnlich sagt, wenn er dem Taschenspieler unter den Tischgeguckt hat: Ja, so ist's keine Kunst.

Was die meisten Menschen an Kunkeln vermissen, war