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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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Nomancero Letzte Gedichte.

Doch die Mönche hielten festAn dem väterlichen GlaubenUnd an ihrer Vorhaut, ließen.

Sich dieselben nicht berauben.

Nach dem Juden sprach aufs neueDer katholische Bekehrcr;

Wieder schimpft er, jedeS WorlIst ein Nachttopf und kein leerer.

Darauf repliziert der RabbiMit zurückgehaltncm Eifer;

Wie sein Herz auch überkocht,

Doch verschluckt er seinen Geifer.

Er beruft sich auf die MischnaKommentare und Traktate;

Bringt auch aus dein Tausves-JontofViel beweisende Citate.

Aber welche BlasphemieMußt' er von dem Mönche hören!

Dieser sprach: Der Tausves-JontofMöge sich zum Teufel scheren.

Da hört alles auf, v Gott!"

Kreischt der Rabbi jetzt entsetzlich;

Und es reißt ihm die Geduld,Rappclköpfisch wird er plötzlich.

Gilt nichts mehr der Tansves-Jontof,Was soll gelten? Zcter! Zeter!

Räche, Herr, die Missethat,

Strafe, Herr, die Übelthäter!

Denn der Tausves-Jontof, Gott,Das bist du! Und an dem frechenTansves-Jontof-Leugner mußt duDeines Namens Ehre rächen.

Laß den Abgrund ihn verschlingen,Wie des Kora böse Rotte,

Die sich wider dich empörtDurch Eineute und Komplotte.

Donnre deinen besten Donner!

Strafe, v mein Gott, den FrevelHattest du doch zu SodomaUnd Gomorrha Pech und Schwefel!