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Nomancero — Letzte Gedichte.
Doch die Mönche hielten festAn dem väterlichen GlaubenUnd an ihrer Vorhaut, ließen.
Sich dieselben nicht berauben.
Nach dem Juden sprach aufs neueDer katholische Bekehrcr;
Wieder schimpft er, jedeS WorlIst ein Nachttopf und kein leerer.
Darauf repliziert der RabbiMit zurückgehaltncm Eifer;
Wie sein Herz auch überkocht,
Doch verschluckt er seinen Geifer.
Er beruft sich auf die MischnaKommentare und Traktate;
Bringt auch aus dein Tausves-JontofViel beweisende Citate.
Aber welche BlasphemieMußt' er von dem Mönche hören!
Dieser sprach: Der Tausves-JontofMöge sich zum Teufel scheren.
„Da hört alles auf, v Gott!"
Kreischt der Rabbi jetzt entsetzlich;
Und es reißt ihm die Geduld,Rappclköpfisch wird er plötzlich.
„Gilt nichts mehr der Tansves-Jontof,Was soll gelten? Zcter! Zeter!
Räche, Herr, die Missethat,
Strafe, Herr, die Übelthäter!
„Denn der Tausves-Jontof, Gott,Das bist du! Und an dem frechenTansves-Jontof-Leugner mußt duDeines Namens Ehre rächen.
„Laß den Abgrund ihn verschlingen,Wie des Kora böse Rotte,
Die sich wider dich empörtDurch Eineute und Komplotte.
„Donnre deinen besten Donner!
Strafe, v mein Gott, den Frevel —Hattest du doch zu SodomaUnd Gomorrha Pech und Schwefel!