34t Weitere Aussichten.
sicherer Staatsrat, welchen lüxem«, besucht, hat sich bestimmt geäußert,man wolle suchen aus letzterem Anlaß dem gräflichen Hause gegenVerzichtleistung auf alle Besitzungen ein arrondiertes Kurfürstentumdiesseits zuzuwenden. Dies ließen die fortwährenden guten Gesinnungendes Ersten Konsuls und der Minister erhoffen, gern wollten daherüxo""" jn der Hauptsache fernere Geduld nehmen. Möchte doch unterdiesen Vorspiegelungen nicht abermals die Verstelluugskunst einigenAnteil haben!"
Der Großrichter Mgnier verlangte von Philipp eine neue Note ^„mit dem Bedeuten, darin anzuführen, daß der Herr Graf ein Neffedes Herrn Kurfürsten - Erzkanzlers seien, weil in Rücksicht und Kon-sideration dessen Bonaparte die Sache als tavsur und graoo und nichtals eine Gerechtsache betrachte, wahrscheinlich um den übrigen ihrevermeinte gleichmäßig gerechte Forderung zu erschweren und ihnenkein Mittel an die Hand zu geben, worauf sie sich beziehen könnten."Während Krieger an Schmidt berichtete 2, Mathieu halte den Grafenbei bester Hoffnung auf vollkommene Entschädigung, der Erste Konsulhabe Philipp am 23. Oktober vor dem gesamten diplomatischen Korpszweimal „aufs Freundschaftlichste und Ausgezeichnetste" begrüßt, seiauf ihn zugegangen und habe ihm versichert, eine Kommission werdeseine Sache binnen Kurzem apart entscheiden — schrieb Schaller„Wegen einer billig auderseitigen Entschädigung gehen wir noch immermit der besten Hoffnung schwanger; wann und wo aber dieses schmerz-hafte Kind sein Dasein und Existenz bekömnit und erhält? ist eineFrage, wofür mir zurzeit wahrlich banget und zwar aus dem Grunde,weil ohne neuere politische Änderung sich wenig oder um besser zusagen gar nichts dazu vorfindet! . .. Der Herr Staatsrat Dauchysagte unserem gestrengen Herrn Grafen Exzellenz bei Gelegenheit einesBesuchs unter anderem: von französischer Seite sei man befremdetgewesen zu seheu, daß man den Herrn Grafen aus der Kategorieeiner Klaffe gestoßen habe, wozu dieses Haus jedoch vollkommengeeigenschaftet sei; Frankreich betrachte es wie jeden anderen Neichs-sürsten, als z. B. wie den Landgrafen von Hessen-Kassel, Hessen-
^ Der gräsliche Sekretär Schalter an Schmidt, Paris, 22. November 1803.(O. H.W.)
' Paris, 27. Oktober 1803. (K., e.)
' 22. November 1803 (s. 0.).