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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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321
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Cordier an Röthlein.

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dem Reichsvizekanzler, speziell empfehlen. Hofrat Seybert richteteeingehende Promemorien an Bonaparte und an Cobenzl Cordierwurde in betreff der Entschädigung täglich ängstlicher.Die Er-scheinung von Toskana in diesem Frieden", schrieb er an den gräf-lichen Agenten, Freiherrn Franz von Röthlein 2,und daß es imReiche vollkommen entschädigt werden solle, dieses macht üble Ände-rungen für die anderen, besonders die kleineren Stände, indem Tos-kana wegen seiner Beträchtlichkeit die mehrsten Ersatzgegenstände ver-schlingt. Ich fürchte, man wird davon sprechen, daß die Kleinerenihre Domänen zurückbekommen und wegen des allenfalsigen geringenErtrages sich an die Republik wenden sollen. Dieses würde schrecklichsein, denn die jenseitigen Besitzungen haben nach dem eigenen Ein-geständnisse der Schriftsteller auf der anderen Seite kaum mehr alsstis ihres vorigen Werts. Alle Hoheits- und Feudalrechte, alle per-sonelle Dienstbarkeit und die davon fallenden beträchtlichen Abgaben,alle Zehntrechte sind abgeschafft, die Waldungen ausgehauen, fast daseinzige, das übrig bleibt, sind die Grundstücke, aber auch diese werdenin einem üblen Stande sein, besonders die darauf befindlichen Höfeund sonstige Einrichtungen, indem die französische Regie nur die Pächteeintrieb, mit Reparationen aber sich nicht abgab. Rechnet man zudem so sehr verringerten Ertrage die enorme Schätzung, die dermalauf den Gütern liegt, so ist leicht zu berechnen, wie ungeheuer derVerlust bei der Zurückerhaltung der Domänen ist. Von Frankreichselbst läßt ^ nicht wohl eine Ergänzung hoffen, die Republik hat nichtGeld genug für sich." Röthlein müßte die kaiserlichen Minister, be-sonders Trauttmansdorff, sofort über die Größe des leyenschen Ver-lusts belehren, damit die kaiserliche Gesandtschaft in Lüneville ge-bührenden Ersatz verschaffe; das Haus Lehen habe seit lange großeVerdienste um das ErzHaus, was im Mtail zu erörtern sei.Daßdie Etats nicht in Rastatt übergeben worden sind", schrieb Cordieran Brixius stdazu lagen damals gute Gründe vor. ... Ihre der-malige Übergabe in Lüneville, wenn sie auch nichts nützen sollte, soschadet sie gewiß auch nicht und dann ist sie eine Beruhigung für

> Blieskastel, 12. Terminal IX. (1. April 1801) und 15. März 1801. (K., e.)

- 9. März 1801. (Kt., e.)

°>sich" fehlt.

^ Nürnberg, 11. März 1801. (Kt. H.W.)

Klein schMi dt, Arenberg usw. 21