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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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Franzoscnherrschaft im Leyenschen.

für den Speirer Fürstbischof auch für den Grafen von der Lehen allerSchritte zu enthalten,da selbiger sich nicht so benommen, um Unszu seiner Unterstützung Anlaß und Antrieb zu geben". Hofrat Ur.Engelhard, der nach achtzehnmonatlicher französischer Gefangenschaftim Dezember 1794 zurückgekehrt war, unterhandelte insgeheim inBasel seit 13. Juli mit BarthAcmy, doch blieb es bei der Erweckungvon Hoffnungen Seit 14. November 1794 resp. 10. März 1795standen die eroberten Rhein- und Mosellande unter der französischenZentralverwaltung in Aachen, doch trat an deren Stelle am 3. Fe-bruar 1796 eine Verwaltungskommission für die Länder zwischenMaas und Rhein und am 17. Mai 1796 wurden zwei General-direktionen in Aachen und in Koblenz geschaffen, an die Spitze derKoblenzer trat Bella

Im September 1795 rückten die Franzosen wieder über denRhein, und Cordier gab nach allen Seiten Befehl, die Reuten zuretten.Es ist unglaublich", schrieb er dem Grafen «,mit welcherEile die Retirade der Kaiserlichen und die Vorschritte der Franzosengeschehen." Auch in Hönningen verübten letztere im September undOktober Erpressungen Ein schurkischer Liebediener wollte den Grafenum seine Güter in Koblenz usw. bringen und sie zu Natioualdomänenmachen lassen, jedoch der gräfliche Amtsverwalter in Nievern, RatB. Etscheid, rettete sie ^ im Oktober 1795. Marianne war mit Er-laubnis des Landgrafen Wilhelm IX.« im Oktober 1795 nach Hanauübergesiedelt; als sie aber, nach Frankfurt ins von Hackesche Haus(Roßmarkt) zurückgekehrt, im Juli 1796 bei dem Einrücken der Fran-zosen ihre Möbel nach Hanau schaffen wollte, legte der FrankfurterMagistrat am 6. August Beschlag darauf und ließ ein Inventar auf-nehmen, weil sie ihre Miete schuldig warSie empfand es sehrwohltätig, daß ihr Neffe Emmerich Josef von Dalberg (s. o.), seit

> Nr. 5473. H.W. - Nemling, s. o.

° Marburg, 19. September 1795. (O., e.) Philipp war nach Frankfurtzurückgekehrt.

^ Nr. 9925. H.W. In Blieskastel erhob 1796 der Bürger LaboiS 17000 Guldenzu einem von der Republik ausgeschriebenen Zwangsanlehen von 600 Millionen Livres.(Remling, s. o.)

° Nr. 5462, e.

° Weißenstein, 3. Oktober 1795. (O. H.W.)

' Verhandlungen, Nr. 5462, e.