Anhang.
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aus meinem glühenden Zimmer nicht Hinansgehen können und dann binich verloren. Sollte das länger dauern, so müßte man nach einemKrankenhause verlangen. Adicn, liebe Amalie, die ich so lieb habe.
Friedrich.
26.
Soeben empfange ich Dein sehr frühzeitiges Blatt, meine liebeAmalie! Deine Nachrichten widersprechen denen, die man hier gibt,absolut, und zu der Zeit, wo Du mir dies Etablissement anzeigtest,leugnete man es hier ab. Man hört nichts mehr davon und es ist klar,man will uns nur zur Verzweiflung treiben. Tröste mich in dem schreck-lichen Zustande, in den mich die Ungerechtigkeit versetzt hat. Denn jetztgibt es keinen Grund, daß ich nicht auch in sechs Monaten hier seinwerde. Mir bleibt nichts übrig, als den Tod zu wünschen; er istdas einzige Heilmittel für alles. Mit Dank für den Wein Friedrich.
27.
Ich befinde mich leidlich, meine liebe Amalie, und habe Dir gesterngeschrieben; ein angefügtes Zertifikat des Chirurgen hinderte jedoch meinBillett am Passieren. Während ich diese Sache ordne, versuche Du es,im Hinblicke auf den Zustand meiner Gesundheit meine Sektion zu einemSchritte zu meinen Gunsten bei dem Sicherhcitsausschusse zu veranlassen.Ich liebe und umarme Dich. Friedrich.
28.
Hüte Dich wohl, meine liebe Freundin, bei Deiner Gesundheit indies Haus zu kommen, über das Du Dich himmelweit täuschest; Duhieltest es nicht acht Tage in diesem Höllcnleben aus. Höre nicht aufden Faselhans Broussin^ und auf andere; ich sage Dir, ich könnte wieBilg^ in Paris bleiben, wenn ich nur einmal aus diesem eisernen Käfigeheraus wäre. Vermiete immerzu das Haus; es würde jedenfalls keinerleiSchwierigkeit machen, es wieder zu mieten. Friedrich.
29.
Heute morgen war mir besser, meine liebe Amalie. Ich habe ge-schlafen und bin ohne Fieber, sterbe aber vor Hunger und esse und trinkenichts als ungesunde Sachen. Schone Dich für Deinen besten Freund
Friedrich.
Ich habe stets nur ein Hemd ans einmal und entbehre alles.Broussin muß toll geworden sein.
30.
Künftighin werde ich Dich, meine liebe Amalie, um das bitten, wasich brauche. Sende mir ein Hemd, ich habe nur das auf meinem Leibe.
> Siehe S. 154.