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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
Entstehung
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Vinckes Verfügungen,

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Herren Fürsten von Salm-Salm und Salm-Kyrbnrg nach gleichenanalogen Grundsätzen wie die übrigen Mediatisierten zu behandeln.Eben dies findet auch statt rücksichtlich des Herzogs von Arenberg,nur mit dem Unterschiede, daß der angelegte Sequester allerdings nochfortzudauern habe," Vinckes und Steins Erklärungen machten denErbgrafcn Alexis immer trauriger und von neuem bat er Stein umGerechtigkeit In seiner Antwort ans Konstantins obigen Brief, diesich ziemlich verzögerte, sagte ihm Stein Vincke habe schon die Wei-sung, die Rheinbundsakte rücksichtlich seiner privatrechtlichen Verhält-nisse analog anzuwenden, und versicherte ihm:Es wird mir jederzeitvorzüglich willkommen sein, mich von jenen deutschen Gesinnungen zuüberzeugen, welche Hochdieselben in der verehrten Zuschrift beteuern,"Am 14. April 1814 traf der Generalgouverneur von Vincke inMünster gleich günstige Bestimmungen für Salm-Salm und Salm-Kyrbnrg hinsichtlich der von Napoleon unterdrückten im Salmischengelegenen Klöster und lud beide Häuser ein, die Einkünfte, deren siebisher beraubt waren, vor dem Preußischen Kriegs- und Domänenratevon Tenspolde zu liquidieren. Unter den souveränen Fürsten Salmwaren die geistlichen Korporationen in den gemeinsamen Ämtern Ahausund Bocholt geblieben, denn die Einkünfte der Klöster hätten zu lebens-länglichen Pensionen nicht ausgereicht, die Klöster lebten von Almosenund die Gebäude litten sehr im Kriege; darum war Stengel jetzt gegenNoöls Ansicht, man solle die Liquidation vornehmen. Nach StengelsBericht vom 20. Mai (s. S. 235) betrugen gegenwärtig die Lasten anPensionen und Präbenden jährlich 5142 Taler und überstiegen um 745Taler den Nettoertrag der geistlichen Kasse. Entgegen dem Neichs-deputationsrezesse von 1803 erklärte Vincke in Münster die KommendeBorken für säkularisiert und reklamierte daraufhin die Restitution allervon da stammenden Güter, Einkünfte und Renten inkl. derjenigen seitder Besetzung des Landes durch die Alliierten, Noöl machte nicht diemindeste Gegenvorstellung, obwohl diese Reklamation Vinckes einenjährlichen Verlust von 2320 Talern bedeutete, und bewirkte sofortBefehle Konstautins an die Kammer in Vinckes Sinne. Stengel undZwackh verurteilten die Eingriffe Vinckes in salmische Güter.

' Steinfurt, 26, März 1814. (O,, e.)- Dijon, 4. April 1314, (K., e.)