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Fürst Konstantin.
Landen sukzedieren, die gegen jede durch den Nachfolger im Fidei-kommiße i nicht formell verwilligten oder durch Reichsgesetze geregeltenSchulden gesichert seien, und dies geschah 2. Schlimm stand es umFriedrichs Beamte, ihre Ansprüche an die überschuldete Hinterlassen-schaft blieben meist unbefriedigt s.
Während Salm-Salm zu den zehn Reichsständen zählte, die alleinvon allen für die Reichsverteidigung die volle Quote von 50 Römer-monaten auf einmal Ende Oktober 1794 erlegten ^ sprachen sich aufder Session des Oberrheinkreises in Frankfurt am 13. November 1794Salm-Kyrburg, Grumbach, Grehweiler und Dhaun dahin aus 2,durch Vermittlung Schwedens und Dänemarks möge der Kaiser derfranzösischen Nation erklären, das Reich werde sich nicht in ihreinnere Verfassung und Regierungsform mischen und sei zum Friedenbereit, wenn Frankreich die okkupierten deutschen Gebiete zurückgebe;wo nicht, so müsse ein jeder sich zu weiterem Kampfe rüsten, „umsich und seine Nachkommenschaft vom Joche einer fremden Nationvollkommen zu befreien". Der Kreis sprach sich für den Frieden aus,wegen dessen Franz II. unterhandeln möge, und am 5. Dezember1794 erklärte Salm-Salm im Reichsfürstenrate „Niemand kannden Frieden, wenn er zum Wohl und zur Erhaltung der teutschenReichs Constitution, sammentlichcr und einzelner teutscher Neichs-Landengeschlossen werden mag, sehnlicher als das fürst rheingräfliche Hauswünschen, welches nun alle seine Besitzungen der feindlichen Machtüberlassen mußte"; nur erschien ihm zweifelhaft, ob der Frieden jetztvon Frankreich zu erlangen sein würde.
Als die Fürsten Konstantin zu Salm-Salm und Karl zu Hohen-lohe-Langenburg am 22. Pluviöse III. (9. Februar 1795) aus Holland
i Im Familienfidcikommisse erfolgte die Nachfolge ox pacta et Providentiamasorum und Friedrich III. konnte darauf keine Pfandschaft ohne Einwilligung derAgnaten geben.
- SK.
° Blanche kehrten nach ihrer westfälischen Heimat zurück, der Nentmeistcr inKirn nahm statt Bezahlung fürstliche Häuser an sich. (Nachrichten von FräuleinMaria Simon in Kirn. O.)
< Theodor Bitterauf, Geschichte des Rheinbundes. Bd. 1. München 1305.
6 Zur Diktatur gelangt am 10. Januar 1795. (vretata öipontiua. Kastenblau 381. Akt 5. G St.Mn.)
° Kasten blau 375/7. Gedruckt. G.St.Mn.