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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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Restitutionsforderung Arenbergs.

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gerechteste Mittel an, sie für die Zukunft zu tilgen" V Schmaustreichte dieselbe Note auch am 29. Oktober 1814- dem Kongresse ein.In einem im Oktober 1814 in Wien eingereichten Memoire erklärteder Herzog, Frankreich habe einen Teil seiner Domänen im HerzogtumAerschot für 1309 000 Gulden verkauft 3. Der preußische GeheimeStaatsrat von Olsen brachte die Ansprüche des Herzogs in einem Be-richte vom 6. September auf dem Kongresse zur Sprache, und Harden-berg schickte am 18. Oktober diesen Bericht an den Präsidenten der2. Sektion des preußischen Ministeriums des Äußeren. An dieseSektion schrieb der Zivilgouverneur Freiherr von Vincke er sendedie eben eingelaufene Reklamation des Herzogs wegen der Reckling-hausener Rente von 106 702 Frank,der Gegenstand scheine zu denenzu gehören, welche in Wien ihre Erledigung erwarten, daher dortangeregt werden müssen, und sei bisher ganz unbekannt". Vincke gabdann einen Überblick von Arenbergs Geschichte von 1803 bis 1813 underwähnte schließlich, im November 1813 habedas Zcntraldcpartementder hohen Verbündeten" Meppen, Dülmen und Necklinghausen dembergischen Generalgouvernement in Düsseldorf zugeschlagen, später seiendiese Lande durch Übereinkunft des Zentraldepartements und desKönigs von Preußen auf Rechnung der Verbündeten unter seine,Vinckes, Verwaltung gekommen, endlich seien sie durch Pariser Ver-einbarung vom 29. Mai 1814 provisorisch vom 15. Juni an derpreußischen Verwaltung unterstellt und Meppen durch Vereinbarungvom 30. Mai provisorisch an das neue Königreich Hannover abgetretenworden.Daß diese Länder inkl. Meppen künftig dem preußischenStaate einverleibt, findet hoffentlich keinen Zweifel", meinte Vincke;unzweifelhaft bleibe auch die Rente von 134 000 Frank Frankreichzur Last, und Arenberg könne nur die bergische von 106 702 Frankreklamieren. Die zweite Sektion antwortete ihm durch Olsens Be-

' Unterzeichnet: Freiherr Schmauß von Livonegg, Arenbergischer Geheimer Rat.Mit drei Beilagen, den Dekreten Napoleons vom 14. April 1813, 14. April 1814und 4. August 1813. (Akten des Wiener Kongresses in den Jahren 1814und 1815. Herausgegeben von Johann Ludwig Klüber. Bd. 1. Erlangen 1815.)- Wien. (O. »op. 114. IV. 2 G.St.B.)

^ OonArss <1o Vis uns. Hsoueit äs pissos olÜLiellss. Bd. 1. S. 207.^ Münster, 13. November 1814. (O. Nvp. 8, Nr. 3^. G.St.B.)

° Berlin, 17. Januar 1815. (Kt., e.)