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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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22 Entschädigung.

warf 7080 000 Gulden Einkünfte ab Das Amt Meppen betrugnach Kochs Angaben ^ 48 Quadratmeilen, meist sumpfig und unbebaut,24 000 Seelen 6 und warf 76 000 Gulden Einkünfte ab, abgesehenvon einem reichen Kloster des Bistums Korvei. In Berlin kam da-malsdie Idee auf die Bahn", dem Herzoge das Amt Meppen ab-zukaufen,- Haugwitz ließ statistische Notizen darüber erheben und sandtesie t dem Staatsminister von Hardenberg mit der Bitte zu, ihm überdie Vorteile Mitteilung zu machen, welche die Erwerbung Meppensbesonders in Rücksicht ans Preußens übrige westfälische Provinzen undauf die zu erlangende Verbindung zwischen Ostfriesland, Lingen usw.gewähren dürfte.

Diese statistischen Notizen ^ gaben den Flächenraum des AmtesMeppen mit etwa 30 Quadratmeilen an, darauf 2 Städte (Hase-lünne und Meppen) und 16 Kirchdörfer) die gesamten Gebäulich-keiten, 1448 Haupthäuser, waren in der Brandversicherungsgesellschaftzu 610 760 Talern taxiert, und die Untertanen hatten nach einemBerichte des bekannten Publizisten von Dohm monatlich 1851 TalerSteuer zu zahlen; freilich gab die Königliche Kommission in Münsterandere Daten, sie taxierte das Amt auf netto 6812 Taler Einkünfte.Das Amt war besonders wichtig, weil es Ostfriesland niit den an-deren westfälischen Provinzen Preußens verband und durch den Ems-fluß die ununterbrochene Schiffahrt und Handlung von Emden bisLingen und so weiter bis Münster gewährte; es hatte bedeutendeDomäneneinkünfte, viele im stärksten Aufwüchse begriffene und meistzu den Domänen gehörende Nadelholzanlagen, auch lag in dem Amtedas Dorf Papenburg an der ostfriesischen Grenze, weithin bekanntdurch seinen großen Seehandel und seine Schiffahrt, damals derFamilie von Landsberg als Privateigentum gehörig; Meppen selbstWar ein guter Militärpunkt, weil die Haase und die Ems sich dortvereinigen. Auch der Domdechant zu Münster, Ferdinand August

^ P. A. Winkopp, Der Rheinische Bund. Eine Zeitschrift historisch-politisch-statistisch-geographischen Inhalts. Bd. 18. Frankfurt/M., 1811; de Koch (s. o.),Bd. 6. Paris, 1817. Koch gibt 120000 Gulden an.

^ Ebenda.

- Die Zahl stieg 1809 auf 31000.

< Berlin, 23. März 1803. (Kopie. Rex. 8. Nr. 3». G.St.B.)

° Ebenda.