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Geschichte von Arenberg, Salm und Leyen : 1789 - 1815
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Vorwort.

Archivrat Dr. Keller, teilte mir am 14. März mit, daß sich im Staats-archive umfangreiches Material für eine Geschichte des FürstentumsSalin-Salm in der Rheinbundszeit befinde) ich erhielt dasselbe aufdie Universitätsbibliothek in Heidelberg zugesandt und exzerpiertees bis November 1893. Die früher im trierischeu Archive befind-lichen Akten zur Geschichte des französischen Saardepartements liegenseit 1884 im Königlichen Staatsarchive zu Koblenz, wie mir auf meineAnfrage an den Regierungspräsidenten am 28. Dezember 1896 ausTrier mitgeteilt wurde) doch kamen sie nicht in Betracht.

Das Königlich Bayrische Allgemeine Reichsarchiv sandte mir diegedrucktenAkte über die dem fürstlichen Hanse Salm-Salm von derfranzösischen Nation widerfahrenen Bedrückungen von 1793" auf dieUniversitätsbibliothek in Heidelberg zu und teilte mir am 21. Oktober1893 mit, daß sich bei den Königlichen Kreisarchiven zu Bamberg,Nürnberg und Würzburg keine Archivalien zur Geschichte der vierRheinbundsstaaten von 1789 bis zum Wiener Kongresse befänden, daßhingegen bei dem Königlichen Kreisarchive zu Speier unter den Archi-valien der Departements Donnersberg und Saar Akten der französischenVerwaltung in den ehemaligen von der Leyenschen Herrschaften Blies-kastel, Münchweiler am Glan, Burweiler und Otterbach, die innereVerwaltung betreffend, lägen. Ich reiste im Oktober 1896 nach Speier,und der leider so früh verstorbene Kreisarchivar Dr. I. Mayerhoferlegte mir viele Archivalien über das Leyensche Land zum Exzerpieren vor.

Nachdem ich schon 1893 Erlaubnis zur Einsicht in die Akten derpfalz-zweibrückenschen Komitialgesandtschaft im Königlich BayrischenGeheimen Staatsarchive erhalten hatte, benutzte ich im Winter 1896einen Aufenthalt in München, uni alle auf die vier Staaten bezüg-lichen Akten dieses Archives bis 1800 zu exzerpieren; bei einem zweitenAufenthalte in München im Sommer 1899 sah ich die Akten desselbenArchivs über die Jahre 1799 bis 181S durch. Im Geheimen Haus-archive zu München befanden sich hingegen laut Mitteilung des Vor-standes, Ministerialrats Böhm, vom 17. Mai 1899 und eines früherenBescheides des Generalsekretariats des Königlichen Hauses und desÄußeren vom 19. November 1896 keine einschlägigen Archivalien. DasKöniglich Württembergische Haus- und Staatsarchiv in Stuttgart ver-anstaltete im Februar 1893 für mich Nachsuchungen über Salm undLeyen, doch ergab sich nichts von Belang. Im Großherzoglich Hessischen