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Sinnbilder der KV, des Verlags und der Druckerei sind in Kupfer mitder Hand getrieben. Das Blatt ist auf echtem Pergament gemalt.
Wir alle aus dem technischen Betriebe versprechen auch in Zukunfttreu zur Firma zu halten wie bisher. Damit sprechen wir den Wunschaus, daß das bisherige gute Verhältnis, das patriarchalische Verhältnis,wenn wir es so nennen wollen, ferner bestehen möge, und daß nachweiteren hundert Jahren das Verhältnis noch immer ein gleich gutessein möge. Das walte Gott!
Hr. Franz X. Bachem dankte kurz zusammenfassend:
Es ist mir ein Herzensbedürfnis, den drei Vertretern unserer Haupt-geschäftszweige, die soeben gesprochen haben, namens der Firma unsernherzlichsten Dank zu sagen für die warmen und zu Herzen gehendenWorte, die allen Anwesenden gezeigt haben, welcher Geist in Wirklich-keit in unserm Hause herrscht.
Sehr verehrte Herren! In den Veröffentlichungen des heutigen Tages,sowohl in der Denkschrift, wie auch in dem Festartikel in der Morgen-Ausgabe der KV, werden Sie einen Gedanken finden, der gewissermaßenals Leitsatz herausleuchtet, ein Gedanke, der mir persönlich immer überaussympathisch gewesen ist, der Gedanke des arbeitsfreudigen Opti-mismus. Ich kann nur wünschen, daß dieser arbeitsfreudige Optimismus,der auch aus den Worten der Herren, die uns beglückwünschten, heraus-leuchtete, fernerhin in unserm Hause walten und in Wirkung bleiben möge.Ich habe das Gefühl, daß dies auch dauernd der Fall sein wird. Deshalbfreue ich mich auf die Zeit, die kommen wird, auf die Zeit der weiternZusammenarbeit. Nochmals herzlichen Dank!
Hieran schloß sich die große Zahl der außerhalb des Hausesstehenden Glückwünschenden an.
Herr Oberlandesgerichtspräsident Dr. Frenken entledigtesich zunächst eines amtlichen Auftrages:
Seine Majestät der König haben allergnädigst geruht, den HerrnJustizrat Dr. KarlBachem zum Geheimen Justizrat zu ernennen.Herr Geheimrat! Ich überreiche Ihnen diese Auszeichnung nebst einemSchreiben meines Herrn Chefs, des Herrn Justizministers, und knüpfedaran meinen herzlichsten Glückwunsch. Persönlich freue ich mich, derUebermittler dieser Auszeichnung zu sein. Haben wir doch seit vielenJahren in freundschaftlichen Beziehungen zueinander gestanden, Be-ziehungen, die schon lange Jahre in Berlin gewährt haben, Beziehungen,die in weitgehender Uebereinstimmung unserer Anschauungen auf hoch-wichtigen Gebieten, in Gemeinsamkeit idealer Interessen festverankert