der Katholischen Studenten-Vereine (KV) durch Be-schluß seiner Hauptversammlung in Münster der Firma J. P.Bachem den Kommissionsverlag für seine ein Jahr zuvor gegründeteZeitschrift „Akademische Monatsblätter“ * 6 ). Das Organnahm seitdem einen bedeutenden Aufschwung, es hat zurzeit10000 Bezieher und zählt zu den angesehensten und reichhal-tigsten akademischen Verbandszeitschriften. Sein Leiter, Dr. KarlHo eher, hat später im Bachemschen Verlag auch das Hand-buch für die Mitglieder des Verbandes der Katholischen Stu-denten-Vereine Deutschlands herausgegeben, das inzwischen indritter Auflage erschienen ist und die Organisation, Entwicklungund Tätigkeit des Verbandes und seiner Vereine an Hand einesweitschichtigen Stoffes schildert.
Auch die Elementarschullehrer hatten sich zu Ende der 1880 erJahre zusammengeschlossen. Bei Gelegenheit der 36. Katholiken-versammlung in Bochum war 1889 der Katholische Lehrerverbanddes Deutschen Reiches gegründet worden, und nun machte sichauch bald das Bedürfnis nach einer auf dem Boden des Verbandesstehenden Zeitschrift bemerkbar. Die in Aachen erscheinendeWestdeutsche Lehrerzeitung war wegen ihrer liberalisierendenHaltung nicht dazu geeignet, die Verbandsmitglieder zu befriedigen,und so gründete auf Veranlassung des Aachener Lehrers H. Sittartund unter dessen Leitung der Bachemsche Verlag am 20. Juni 1893die „Westdeutsche Lehrer-Zeitung“. Sie erschien zunächstzweimal monatlich, seit 15. Juni 1894 dreimal und seit 1905wöchentlich. Ihr Wahlspruch lautet: Hochhaltung der Rechte derFamilie und des Staates auf die Schule, aber auch Wahrung desgöttlichen, natürlichen und geschichtlichen Rechtes der Kirchean der Schule. Entschieden tritt das Blatt für die konfessionelleSchule ein. Schon von Nr. 3 ab zeichnete die Verlagshandlung alsHerausgeber (bis 10. April 1895). Seit 20. April 1895 ist die ZeitungamtlichesVeröffentlichungsblatt des KatholischenLehrerverbandes,Prov. Rheinland, und seit Oktober 1915 des Vereins kath. Lehrerin der Diözese Fulda. Im April 1896 wurde ein Literatur-Blatt mit Bücherbesprechungen, besonders von Jugendschriften,angegliedert. Als monatliche Sonderbeilage erscheint seit dem1. Mai 1910 der „Wächter für Jugendschriften“, und zuEnde desselben Monats wurden die „Blätter für Rechts-schutz“ zum erstenmal zugegeben. Seit Januar 1913 erscheinenals vierte Beilage die „Blätter für Volksschulpraxis.