drohenden Gefahren nur auf dem Boden des Christentums möglichist“, vereinigten sich im Jahre 1880 katholische Industrielle undandere Arbeiterfreunde Deutschlands zu einem Verbände, „ummit Ausschluß aller politischen Zwecke die Verbesserung derLage des Arbeiterstandes anzustreben.“ Im Vorstand waren dieFabrikbesitzer Frz.Brandts-M.Gladbach, CI. Straeter-Aachen, LouisBeissel-Aachen, Jos. Albers-Münster und Math. Wiese-Werden,ferner Prof. Dr.Frhr.v.Hertling-Bonn, der Redakteur der Christlich-socialen Blätter A. Bongartz-Rellinghausen, Berginspektor Hager-Ruda (Schles.), Generaldirektor Hilt-Aachen, Domkapitular Dr. Chr.Moufang-Mainz und (als Generalsekretär) Frz. Hitze-M.Gladbach.
Ein an die Großgewerbetreibenden und Arbeiterfreunde deskatholischen Deutschlands gerichteter Aufruf brachte dem Ver-bände im nächsten Jahre 600 Mitglieder, und seit Januar 1881erschien das vom Generalsekretär geleitete Organ des Verbandesunter dem Titel „ A r b e i t e r w o h 1“ im Bachemschen Kommissions-verlag als Monatsschrift, die eine Zusammenfassung der katho-lischen sozialen Bestrebungen zur Lösung der sozialen Fragebezweckt.
Vor allem sollte es mit den bestehenden, zum Besten der Arbeitergetroffenen Einrichtungen bekannt machen, sowie solche ins Werk setzenund ausbauen. Großindustriellen wie Arbeiterfreunden, im besonderenauch den Geistlichen wollte es Mittel und Wege zeigen, wie sie für ihreKreise zur Lösung der zahlreichen sozialen Fragen tätig sein können.Seit 1894: erschien das Organ monatlich, und zehn Jahre später bildetedie „Soziale Kultur“ die Fortsetzung von „Arbeiterwohl“ und der„Christlich sozialen Blätter“, die unter Redaktion von Dr. W. Hohn inVerbindung mit Prof. Dr. Franz Hitze im Verlag des Volksvereins für daskath. Deutschland in M.Gladbaeh (seit 1917 unter dem Titel „Glaube undArbeit“) erscheint.
Die von dem Verbände veranlaßten Schriften „Das häusliche Glück“und die verschiedenen „Kompasse“ für Arbeiter gingen vom BachemschenKommissionsverlag aus, sind aber später in den Verlag des Volksvereinsübergegangen (das Einzelne im Verlagsverzeichnis).
Um den geistigen Zusammenhalt unter den Mitgliedern derStudentenverbände zu festigen und zu fördern, gründeten diesein der Mitte der 1880 er Jahre an den deutschen Hochschuleneigene Verbandszeitschriften, in denen die akademischen Fragenund die besonderen Interessen der betreffenden Verbände plan-mäßig gepflegt wurden. Im Herbst 1888 übertrug der Verband