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Hundert Jahre J. P. Bachem : Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag ; [1818 - 1918 ; Köln, 4. Mai 1918]
Entstehung
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Von Rektor Dr. Jos. Drammer begründet, kam seit dem1 . Januar 1896 alle zwei Monate dasCorrespondenz-Blattfür die Präsides der christlichen (später kathol.) Jugend-Vereinigungen als Organ der kath. JugendvereinigungenDeutschlands heraus. Seit Juli 1896 erschien das Blatt monatlichbis 1907 (hg. von Dr. Pasc. Pirnay) im Bachemschen Kommissions-verlag, bis es 1908 an den Verlag der Druckerei Lehrlingshausin Mainz überging.

Die schwierige und wichtige Aufgabe der Religionslehrer anhöheren Lehranstalten zu erleichtern, die Lösung der vielenFragen, die beim Unterricht in der Religionswissenschaft auf-tauchen, zu fördern und den Erfahrungen der Religionslehrereine Gelegenheit zur Aussprache zu verschaffen, führten dieReligionslehrer Dr. Franz Becker in Bonn, Prof. Dr. Hoffmann inMünchen und Rud. Wildermann in Recklinghausen zur GründungderMonatsblätter für den katholischen Religions-unterricht, die seit dem 1. Januar 1900 erscheinen und sichhohen Ansehens erfreuen. Gegenwärtige Herausgeber sind: Kgl.Geistl. Rat Prof. Dr. Jakob Hoffmann in München, Prof. Dr. Pet.Junglas in Koblenz, Dr. Karl Kästner in Königshütte O.-Schl.

Des Wiederauflebens der Zeitschrift des Borromäus-Vereins(Borromäus-Blätter), die auf dem weitverzweigten Gebiet derLiteratur nach katholischen Grundsätzen wegweisend wirkensollte, ist bereits Seite 43 gedacht worden. Sie brachte vorallem aufklärende Aufsätze über diejenigen Schriftsteller, derenWerke in katholischen Kreisen gelesen zu werden verdienen.Die Besprechungen sollten sodann den grundlegenden Stoff liefernzu geplanten Musterkatalogen für Volks- und Vereinsbüchereien.Heft 12 des 10. Jahrgangs derBücherwelt, wie die Zeitschriftseit 1907 heißt, enthält ein Inhaltsverzeichnis der zehn Jahrgängevon dem Mitschriftleiter Sekretär Alb. Rumpf.

In Ausführung des Beschlusses einer Stadtverordneten-zusammenkunft der Rheinischen Zentrumspartei wurde Ende1909 eine Monatsschrift ins Leben gerufen, welche das derZentrumspartei bisher fehlende Zentralorgan für Gemeinde-angelegenheiten bilden, vor allem den Stadtverordneten, Gemeinde-vertretern und allen der Zentrumspartei angehörenden Mitgliederngemeindlicher Selbstverwaltungskörper als geistiges Bindeglieddienen sollte. Als Herausgeber wurde ein fünfgliedriger Stadt-verordneten-Ausschuß unter dem Vorsitz des Reichstags- und

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100 Jahre J. P. Bachem.