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hattet) Vielleicht ist von dieser gutmütigen Schwäche etwas aus seineSöhne, vor allem auf Adolf übergegangen, der mit den Mitteln desHauses verschwenderisch umging. Im übrigen war Christian immerhin inder Lage, im Jahre 1791 den Bauriß von seinem in der Herrengasse inGraz gelegenen Hause dein Gubernium zur Einsicht und Genehmigungvorzulegend) Christian wohnte den Festlichkeiteil bei, die bei der Weiheseines Bruders Joses zum Fürstbischof von Eichstädt stattfanden. ImJahre 1805 erhielt er die Belehnung mit dem Mundschenkenamt undder übrigen Stammlehen, doch starb er schon am 8. März des fol-genden Jahres im Alter von 67 Jahren.
In jeder Hinsicht bedeutender mar die Wirksamkeit seiner dreiBrüder, Joses, Felix und Leopold. Die beiden Erstgenannten widmetensich dem geistlichen Stand und wurden in ihrer Karriere durch ihrenOheim Raimund Anton Grafen von Strassoldo, der 1757 Fürstbischofvon Eichstädt geworden war, wesentlich gefördert. Josef wurde 1762Domherr in Regensburg. Als solcher kam er zeitweise in eine be-drängte finanzielle Lage. In einem an seinen Vater gerichteten Briefvom 26. Juli 1780, bekennt er offenherzig, „daß er sich zu früh dieFlügel habe wachsen lassen". Er hatte gehofft, schon demnächst in dasEichstädter Domkapitel einzutreten und die Stelle eines Weihbischofszu erlangen. In der Hoffnung darauf habe er sich eine Equipage undeine Einrichtung für seinen Regensburger Domherrnhof angeschafft,den er ziemlich leer übernommen, sich damit aber eine Schuldenlastvon 4500 Gulden auf den Hals geladen. Jetzt sei ihm bei der Be-setzung der Stelle eines Weihbischofs sein Bruder Felix, wenngleichohne dessen Zutun, vorgezogen worden. Und doch habe er, in dersicheren Erwartung, selbst diese Stelle zu erhalten, es im Vorjahre ab-gelehnt, sich um die Würde des hiesigen Domdechanten zu bewerben,für die er sehr leicht die Mehrheit der Stimmen hätte gewinnen können.Indem nun der jüngere Bruder die Stelle erhält, möchten fremdeLeute, denen der Sachverhalt unbekannt ist, leicht „etwas Unrechtes ver-muten". Er bekennt und bereut, „auf eine so leere Hoffnung hin un-bedachtsam gesündigt zu haben".
Gewiß wird der Vater gern geholfen haben, auch wenn nichtder jüngere Bruder für den älteren gesprochen hätte. Im übrigen er-griff Josef, kaum daß er Fürstbischof geworden, die erste Gelegenheit,seinen: Vater die schweren Lasten seines Haushaltes einigermaßen zuerleichtern. Und er tat das dankbaren Herzens. Die Wahl Josefs zumFürstbischof von Eichstädt fand am 21. September 1791 statt. Derneue Kirchenfürst war, wie der Geschichtschreiber des Bistums Eich-
U Gelegentlich wird einer Erbschaft an Hausleimvand und japanesischenPorzellan gedacht, die er nach seinem Oheim Karl Hannibal Grafen von Dietrich-stein, Domherrn zu Salzburg und Augsburg, gemacht hatte. Statth,-Archiv Graz,1735, Fasz, 41.
0 Die Akten hierüber sieh in: Archiv Gutenberg, Heft 294. Einzelheitenaus seinem Leben sieh bei Wurzbach, Die Herren und Grafen von Stubenberg,
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