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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
Entstehung
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9 Monate als Sous-Lieutenant und dann 95 Monate als Kapitängedient und sich jederzeit tapfer, getreu und ehrlich erwiesen habe, wes-halb ihm zum Abschied der Charakter als Obristleutenant verliehenwird. Der Hauptsitz der Familie in Sachsen mar seit 1745 Kannewitz,zwei Stunden nordwestlich von Grimma gelegen, das vordem denHerren von Bünau, dann denen von Starschädel gehört hatte. Inder Nähe hatte die kurfürstliche Familie schlecht verwaltete Domänenund Rudolf Wilhelm führte im Jahre 1751 Klage, daß ihm Wasser-ausbrüche großen Schaden zufügen. Rudolf Wilhelm starb am 17. De-zember 17V6J) wie es scheint, kinderlos; das Testament WilhelmAugusts hat wenigstens keine Verfügung zu Gunsten eines Neffen odereiner Nichte.

Noch einen dritten Bruder dürfte Wilhelm August gehabt haben.Am 21. Jänner 1743 ernennt König Friedrich August von Polen AdolfWilhelm Herrn von Stubenberg zu seinem Kammerjunker. In demErnennungsdekret werden seine guten Qualitäten und seine Geschicklich-keit gerühmt. 2)

Nun begegnet uns — ist es derselbe? — ein Adolf WilhelmHerr von Stubenberg schon viel früher. Am 30. Juli 1738 begnadigtFriedrich August den früher in einer Kadettenkompagnie gewesenenund nunmehr in kaiserliche» Diensten befindlichen Adolf WilhelmHerrn von Stubenberg, der bei einem Duell im Jahre 1731 zwischenden Kadetten von Haugwitz und von Bünau dabei gewesen.ch Viel-leicht ist er schon bei seinem Eintritt in kaiserliche Dienste kon-vertiert. Er hatte die Absicht, dem Kriegsdienste Valet zu sagen undsein Fortkommen im Dienst der katholischen Kirche zu suchen. Am29. Juni 1741 schreibt Graf Wackerbart für ihn einen Empfehlungs-brief an den Grafen Lagnas. Danach hatte Adolf Wilhelm die Absicht,nach Rom zu gehen und in den geistlichen Stand einzutreten. Er hegtedie Hoffnung, dann eine Versorgung in einem deutschen Domkapitelzu finden, ch Wir wissen nicht, ob er seine Absicht ausgeführt hat.Beim Tode seiner Brüder dürfte er wohl kaum mehr am Lebengewesen sein.

0 Ilm 28. Jänner 1767 bittet Magdalena Charlotte von Zanthier ge-borne Günther den Prinzen Xaver, ihr statt des bisherigen am 27. Dezemberverstorbenen Kurators einen andern zu bestellen. Original, StaatsarchivDresden, 78öb.

2) Staatsarchiv Dresden, Spezial-Reskripte, 1743, Nr. 118.

ch Ebenda, 7815.

tz Wir lassen aus dein Schreiben (Staatsarchiv Dresden) die wichtigsteStelle folgen: II (1s Oorats ... äs 8tabsirbsrA) sst ä'rms tamllls trss äistiiiAUSö.äont uns brausbs sst satboligus st stablis a (Zrät? sa 8tzmis. l-'autrs pro-tsstauts stabile sv 8axs, st il sst Is prsmisr äs oslls sl, gut a rsvsrm a larsliZlou. oatboligas, apres avoir ssrvi äavs Iss troupss äs t'su 1'Rmpsrsur sagaalits äs lüsatsoavt. II ss rsaä a Roms pour smbrasssr I'stat soolssia-stlgus st pour obtsirir äs 8a 8aivtsts guslgas bsustios vaouum in msasibuspapalibas äaus guslgräans äs Oatbsäralss ä'41IsmaAiis ... 4. gusl stkst8. lg Roi I'a mrml äs Isttrss pour HlonsiKirors Is Oarämal äs 8. 01s-msuts. . .