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fürstlichen und die geistlichen Lehensstücke von St. Lambrecht und Goß.Hatte Wolf zur Behauptung feines Besitzstandes Jahrzehnte hindurchschmierige Prozesse zu führen, so trat auch sonst die Not des Tagesnicht selten an ihn heran. Wir lesen von zahlreichen Elementarereignissen,von denen sein Land und seine Leute heimgesucht werden: von Feuers-brunst und Pest. Im Jahre 1663 ist es Feindesnot, die ihn die Bittean die Regierung richten läßt, sein Schloß Stubeck gegen die Türkenbefestigen, die in seinen: Landgericht liegenden Pässe verHacken zu dürfen.Im folgenden Jahr — es ist das der Schlacht von St. Gotthard, inder sein Sohn Johann Weikhard fällt — gestattet er der Bürgerschaftvon Mureck, sich beim Einbruch der Türken mit Weib und Kind insSchloß Obermureck zu flüchten. >) Das war die Zeit,. in der das HausStubenberg das ungarische Jndigenat erlangte, und zwar sowohl Wolfsgleichnamiger Sohn als auch Hans Wilhelm, der als solcher in einemSchriftstücke von 1665 „Graf" (ocanss) genannt wird.
Die Verdienste Wolfs hatten ihm die volle Anerkennung desHofes und der Landschaft erworben. Bei der Taufe seines EnkelsFerdinand stehen keine geringeren Persönlichkeiten als der König unddie Königin von Spanien zu Paten, ch Und bei der Hochzeit seinerTochter Rebekka im Jahre 1659 stellt sich die Landschaft mit einer fürdie damalige Zeit bedeutenden Ehrengabe von 660 Gulden ein. Wolfwar zweimal verheiratet. Nach 42jähriger glücklicher Ehe starb seineGemahlin Anna Kreszenz. Am 19. Februar 1667 hatte sie, „zwarschwach und krank", aber bei guter Vernunft, ihr Testament gemacht,worin sie ihrem zweiten Sohn Georg Schmierenberg vermachte, aber so, daßalle ihre Kinder, es lebten damals noch fünf Söhne und zwei Töchter,mit Gülten dieser Herrschaft ausgestattet wurden. Wolf hatte auch übersein Erbe schon längst Verfügungen getroffen. Sein Testament ist vom1. Oktober 1665 datiert. Sein Leichnam foll in der neuen Gruft, dieer in Kapsenberg hatte erbauen lassen, beigesetzt werden. Die Kapuzinerin Graz erhalten 460 Gulden, damit sie seiner fleißig im Gebete ge-denken, ein kleinerer Geldbetrag soll alljährlich dem Pfarrer in Kapsen-berg ausgeworfen werden. Seine Gemahlin wird reich bedacht, seinerTochter Anna Maria werden, solange sie unvermählt bleibt, alljährlich200 Gulden gegeben, wenn sie heiratet, soll sie dem alten Erbeinigungs-statnt gemäß 3000 Gulden bekommen. Von kleineren Legaten abgesehen,setzt er seine fünf Söhne, Wolf, Georg, Otto, Sigmund und Franz, zuseinen Universalerben ein, und zwar trifft er, „weil alle seine Güter derErbeinigung unterworfen sind", eine derartige Anordnung, daß Kapsen-berg an den ältesten und jüngsten Sohn, Gutenberg und Stubeck anGeorg und Sigmund und Mureck, als die an Herrengülten schwächste, anOtto eingeantwortet werden soll. Von der alten Erbeinigung sollendie Söhne „zu keiner Zeit' abweichen, wider sie nicht? vornehmen,sondern fest an ihr halten".ch Wolf heiratete in zweiter Ehe Maria
U Mitt. d. Hist. Bereines, XXVII, S9,
Schiwitz hoffen, S. 65.
6) Kopie, Archiv Gutenberg, Schub. 1, Heft 2, Nr. 3.