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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
Entstehung
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1152 Pfund 2 Schilling und 21 Pfennig und zählt, wiewohl sie umzwei Drittel weniger hat als die Kapfenberger Linie, noch unter diereichsten Familien des Landes. Vom Hause Dietrichstein übernahmWolf die Amter Stünz, Herzogsberg, Dräsenbach und Langenwangmit einem Herrenanschlag von 358 Pfund 15 Pfennig, wogegen erjenem zwei Ämter am Ratten samt Landgericht und Wildbann mit57 Pfund und 16 Pfennig überließ und 9000 Pfund in bareinaufzahlte. An Arrondierungen fehlte es auch in der nächsten Zeitnicht. Gern überlassen ihm die Radkersburger ihre Weizer Gülten um768 Pfund, die Pettauer ihren Besitz in Niedertribau und Leoberschack,und so erreicht sein Besitz in Steiermark allmählich in der Herrengült diedoppelte Höhe von dein, was der Vater den Söhnen hinterlassen hatte.Im Jahre 1555 war noch der Ankauf des Restes von Talberg vomHause Dietrichstein in Aussicht genommen, doch ist es dazu nichtgekommen, st

Geringer ist der Besitz in Niederösterreich, wo St Liersbergwohl den wichtigsten Teil bildet. Die Feste Hösbach") ist abgebrochen,Pilichsdorf verödet. Letzteres wird mit dem öden Dorfe Reichauf 4443 Pfund 2 Schilling und 15 Pfennig eingeschätzt. Im Jahre1554 werden auf die Holden zu Pilichsdorf 60, auf das Amt zu Has-bach 80, auf den in der Nähe liegenden Kobelhof ebensoviel, aufRamplach bei Neunkirchen 26 Pfund Steuern angeschlagen. Die Steuer-anlage für das Amt in Kirchberg ist nicht vermerkt.

Die alte Familie der Herren von Perneck starb im Jahre 1532mit Wilhelm im Mannesstamme aus. Zwischen ihnen und dem HauseStubenberg gab es mehrfache Verwandtschaftsverhältnisse. WolfsGroßmutter Anna war eine Perneck, seine Schwester Christine mitStephan von Perneck vermählt gewesen; ein Teil der PerneckschenHinterlassenschaft war bereits an das Haus Stubenberg gekommen,soweit dies durch die Verträge vom Jahre 1434 geregelt war, aberdie letzten Perneck stammten nicht vom Vater Annas von Perneckoder dessen Bruder ab und es fragte sich nun, in welcher Weise dasPernecker Erbe an die Frauen des Hauses gelangen würde. Es galtaußer dem Besitz der unteren Feste und Herrschaft Perneck (Bäreneck)

0 Sieh den steirischen Dominikal- und Rustikalbesitz Wolfs nach seinereigenen Einschätzung in meinem Zinssätze „Aus der steirischen Herrenwelt des16. Jahrhunderts", S. 19—25. Wir finden außer den Schlössern Kapfenberg,Frauenburg, Mureck und Stubeck — Gutenberg wird erst später wieder er-worben —, außer den Wäldern, den Fischweiden auf der Mürz, Stillung mitRannach, Kaltenbach, Veitschbach und aus der Mur bei Frauenburg, dem Land-gericht und Wildbann im Mürztal, zu St. Kathrein a. d. Laming, den zweiLandgerichten gen Frauenburg, dem „kleinen" Landgericht zu Mureck, denBurgfrieden zu Kapfenberg, Mureck und Frauenburg, im Rannach, in Stubeck,dem Aktiv-Lehenbesitz (er hat einen Wert von 1600 Pfund), zwei Häusern in Graz,den Vogteien, Weingärten, ungefähr 1068 Bauerngründe, die Märkte Passail,Nnzmarkt, Mureck, Kapfenberg und dem dritten Teil von Weiz.

Hasbach gehörte vordem der Wurmberger Linie, daher später dieAnsprüche der Pauliner Eremiten in Neustadt. Sieh Zwiedin eck, Das Archivzu Steyersberg, S. 54.