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Walsee vermählte. st Er mehrt den ererbten Besitz durch den Ankauf derGösser Lehen Friedrichs des Utsers, van Gründen und Hofstätten NiklasZebingers und seiner Brüder bei der Feste Stubenberg, von Heinrichdem Gruntner zu Haffendorf, Schergendorf und in der Pfarre Oswald,von Heinzel dem Chrel zu Parslueg, zu Fleugern in der Pfarre Angern,von Konrad Neuhold bei Aphaltern, kauft von Kunz dein Chrel denSchwaighof im Mürztal und eine Hube zu Göritz, von Christian von GößBesitz zu Semriach und von Pankraz Silberknoll zu Mürzhofen.st Hansmachte einen Feldzug nach Schwaben mit, ohne daß wir den Zeitpunktanzugeben wüßten; wir kennen die Tatsache nur aus seinem am 23. März1373 abgefaßten Testament, das im wesentlichen die Wiederholung jenesälteren, vor seiner Heerfahrt nach Schwaben abgefaßten Testamentesist, das leider nicht mehr erhalten ist. Testamentsvollstrecker wirdWülfing, der Senior der jüngeren Linie, der, wie es im Testamentheißt, damit nur vergelte, was Hansens Vater Friedrich an Wülfingund dessen Brüdern getan. Er verlangt, daß man ihn in der St.-Osmaldi-Kirche zu Kapfenberg beisetze und dort einen Chor baue, der schönerund weiter sein müsse als der zu Krieglach. Für diesen Bau werdendie entsprechenden Gelder ausgeworfen. Dem Pfarrer von Pöllau, derfür sein Seelenheil zu beten hat, werden 10, seinen Kaplänen 4 undder Bruderschaft daselbst, in der er sich selbst mit seiner Gemahlinbefindet, 5 Pfund ausgesetzt. Sein Bruder — gemeint ist wohl Ulrich -soll seine hinterlassene Witwe/) solange sie im Witwenstand bleibt,mit sechs Personen verpflegen und sie „lieb und schön" behandeln.Ihrer Jungfer Anna vermacht er 50, seinem Diener IVO Pfund zu dem,was er ihm schou früher gegeben. Ihm und einem jeden Mann sollWülfing geben, wie er's um mich verdient hat. Man darf da unbe-denklich an seine Waffengefährten denken. Sein Kämmerer Kunz erhielt20, seine im Klarissenkloster zu Judenburg lebende Schwester Elsbetjährlich 12 Pfund, die man ihr in zwei Terminen auszahlen soll. FürSt. Nikolaus in Stubenberg wird ein Kelch bestimmt. Seinein Sohne Hanswird ein Knappe zugewiesen. Zeugen find außer dein Pöllauer PfarrerDietmar seine beiden Lehensträger Georg und Ulrich von Herberstein, stWir haben den größten Teil dieser Testamentsbestimmungen angeführt,weil sie für die edle Gesinnung ebensosehr wie für den Reichtum derFamilie Zeugnis geben. Hans starb nach dem 25. April 1377.
Bevor wir auf die Geschichte seiner Brüder eingehen, wendenwir uns seinen Vettern Wülfing, Ulrich und Friedrich zu, die in der
0 Orig.-Urk. vom 10. Okt. 1386 im k. k. Staatsarchiv, Wien. Dort wird sieWitwe nach Hans von Stubenberg genannt. Bezüglich ihrer Ehe mit dem Weissen-egger sieh Doblinger, Die Herren von Walsee, Archiv f. österr. Gesch., X0V, 559.
2) Steierm. Landesarchiv, 3142, Not.-Bl. IX, 185; 3190 a, Not.-Bl., S. 186;3191, 3204, 320S, Not.-Bl. IX. 187; 3208, Not.-Bl., S. 187; 3218 b, 3226 s.,3221, 3225, Not.-Bl. IX, 198.
st Sieh oben.
st Steierm. Landesarchiv, 3245, Not.-Bl. IX, 199. Das Siegel Hansenszeigt den Helm mit Bedeckung, darüber den gestürzten Anker im Adlerflüg. DieLegende! L. äobannss äs LlnbsvborA.