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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
Entstehung
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erworben hatte/) teilen sich beide dergestalt in die Vogtei über dieKirchen in Klamm, Probeleys und Brambach, daß dem Stubenbergdie letztere zufällt/) Nicht lange vorher hatte er von den BrüdernGradschan und Leutold deren Anteil an der Burg Wartenstein samtZugehör erworben/) ein Besitz, der schon das Jahr darauf durchweiteren Zulauf in dieser Burg, dann in Schottwien und Umgebungvergrößert wird/) Im Jahre 1293 gibt Graf Ulrich von Pfannbergseinem „lieben Oheim" Heinrich von Stubenberg all das Eigen, „dasein schiltritter und chnappen und purger" zwischen der Neustadt undPütten bei der Leitha zu beiden Seiten des Wassers gehabt haben/)Drei Jahre später folgt ans diese Schenkung eine zweite des GrafenUlrich von Psannberg: er gibt all sein Eigen, das er noch zwischendem Semmering und Hartberg hat, an seinen Oheim, doch mit derBedingung, daß die Schenkung an Ulrichs gleichnamigen Sohn zurück-zufallen habe, falls Heinrich ohne Leibeserben stürbe/) Was an Besitzdurch den Kaufvertrag der Sebensteiner an Heinrich von Stubenberggelangte, ist nicht ersichtlich/) Die Erwerbungen in und um Püttenwurden 1306 abgeschlossen. Am 10. Juni dieses Jahres übergab nämlichOrtolf von Kranichsberg sein Eigen an dem Baugarten zu Püttenan Heinrich von Stubenberg, woraus letzterer vom Herzoge Rudolfmit dem Hause zu Pütten und allem dazugehörigen Gute belehntwurde, nachdem der Herzog es als Lehen von ihm ausgenommen hatte/)Friedrich von Stubenberg hatte schon 1282 Stadecker Güter, diean der Mur lagen, pfandweise in Besitz genommen.'/ Indem er da-nach strebte, die den Wildoniern gehörige Burg Dürrenstein, derenÜberlassung Leutold von Dürrenstein ihm brieflich zugesagt hatte// zuerwerben, begegnete er dem Wettbewerbe des Landesfürsten, dem ernicht gewachsen war; dagegen überkam er vom Grafen Ulrich vonPfannberg alle Rechte, die dieser sowohl als sein Vater auf ein HausUlrichs des Nachrichters in der Kärntnerstraße in Wien besessen hatten//

0 Original, steierm. Landesarchiv, 1280, ddo. Putten 1286, Juni 6.

-) Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 1299, Not.-Bl. VI, 342.

/ Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 1293, Not.-Bl. VI, 342: „undhaben uns des gebunden, daz wir ze dem lanttaidinch, daz nu gesprochen istin der vasten ze Grecz, hincz Grecz chomin suln. . .".

0 Orig.-Urk., ddo. Arberg 1287, Mai 29. Original, steierm. Landesarchiv,1303, Not.-Bl. VI, 342.

°) Kopie, steierm. Landesarchiv, 1S7S. Sieh Wurmbrands Ooll.Asusal., S. 4.

°) Original, steierm. Landesarchiv, Not.-Bl. VI, 368.

/ Zwiedinek, Das reichsgräflich Wurmbrandsche Archiv zu Steiers-berg. Veröffentlichungen d. Hist. Landeskommission, II, ö6. Leider ist mit Re-gesten, in denen, wie dort, nicht gesagt wird, was gekauft oder verkauft wird,nichts getan.

/ Original, steierm. Landesarchiv, 1691 und 169S, Not.-Bl. VI, 370, 390.

Steierm. Landesarchiv, 1211.

") Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 1S82, Not.-Bl. VI, 366. Sieh Kum-mer^ Das Ministerialengeschlecht von Wildonie, Arch. s. österr. Geschichtsf.,

") Örig.-Perg., steierm. Landesarchiv, Not.-Bl. VI, 390.

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